Hannover / Lüneburg: Großer Andrang bei "Langer Nacht der Kirchen"

Nachricht 06. September 2003

Hannover (epd). Hannovers erste "Lange Nacht der Kirchen" hat am Freitagabend rund 45.000 Menschen in Bewegung gebracht. In 63 Kirchen wurden zum Teil bis weit nach Mitternacht insgesamt 425 Veranstaltungen angeboten. "Ich bin begeistert", sagte die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann. Sie lobte die bunte Vielfalt des Programms und das "liebevolle Engagement" der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Es zeige sich immer wieder, dass besonders die "sinnliche Erfahrbarkeit des Glaubens" die Menschen anziehe, betonte die evangelische Theologin. So ließen allein 6.000 Besucherinnen und Besucher die Licht- und Klang-Improvisationen in der Marktkirche auf sich wirken. Noch um zwei Uhr morgens kamen dort mehrere hundert Menschen bei Kerzenlicht und meditativer Musik zusammen.

Auch in anderen Kirchen saßen die Menschen nach dem offiziellen Ende des Programms noch mit einem Glas Wein in den Kirchen beieinander. "Diese Stimmung erlebt man sonst nur beim Kirchentag", sagte Käßmann. Mit der "Langen Nacht der Kirchen" sei die Generalprobe für den Deutschen Evangelischen Kirchentag im Jahre 2005 in Hannover auf jeden Fall gelungen.

Nach ersten Auswertungen des Stadtkirchenverbandes war die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen besonders stark vertreten. "Es wurden sehr viele Menschen erreicht, die sonst nicht in die Kirchen kommen", sagte Sprecher Joachim Stever. Mehr als die Hälfte der Besucher blieben etwa ein bis zwei Stunden in den einzelnen Gemeinden und zogen dann weiter. Für ihren Transport durch die Nacht waren mehrere Shuttle-Busse im Einsatz. Neben den lutherischen Kirchen haben sich auch Freikirchen und die Katholiken beteiligt.

Auch in Lüneburg waren Freitagabend mehrere hundert Menschen zur ersten "Nacht der offenen Kirchen" unterwegs. Drei Innenstadt-Gemeinden hatten zu Musik, Lesungen, Kurzandachten und Besichtigungen eingeladen. (epd Niedersachsen-Bremen/b2601/06.09.03)

Lüneburg: Mehrere hundert Menschen bei Nacht der Kirchen

Lüneburg (epd). In Lüneburg waren am Freitag mehrere hundert Menschen bei der ersten "Nacht der offenen Kirchen" unterwegs. Die drei Innenstadtgemeinden St.-Nicolai, St.-Michaelis und St.-Johannis hatten von 20 bis 24 Uhr zu Musik, Lesungen, Kurzandachten und Besichtigungen eingeladen.

Bei der Nacht der Kirchen boten die evangelisch-lutherischen Gemeinden auch ungewöhnliche Einblicke. Der Lüneburger Lichtdesigner Wolfgang Graemer hatte in der St.-Johannis-Kirche die Altäre farbig ausgeleuchtet. In der gotischen Hallenkirche St.-Michaelis konnten Besucher auf Holzplanken über das Deckengewölbe gehen. (epd Niedersachsen-Bremen/b2600/06.09.03)

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