Pädagogin: Biblische Geschichten machen Kinder stark

Nachricht 17. Juli 2003

Braunschweig (epd). Biblische Geschichten können nach Auffassung der Braunschweiger Erzieherin und Pädagogin Anne Hardenberg Kindern Anerkennung und Geborgenheit bieten. So vermittele etwa das von Jesus erzählte Gleichnis vom "Verlorenen Schaf" die Gewissheit: "Wer verloren geht, wird gesucht und gefunden." Die Bibel mit ihren spannenden Geschichten gehöre in jedes Kinderzimmer und in den Kindergarten, sagte Hardenberg am Dienstag im epd-Gespräch.

Eine "wunderbare Geschichte für Kinder" sei auch die von David, der den Riesen Goliath bezwingt. Diese Erzählung "mache die Kinder stark". Die Pädagogin ist beim Diakonischen Werk unter anderem für die Fortbildung der Erzieherinnen in den 100 Kindergärten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig zuständig. Bei einem Workshop am 13. September in der Braunschweiger Emmauskirche gibt sie Erziehern, Großeltern und Eltern Tipps zur Auswahl und zum Umgang mit Kinderbibeln.

Als "empfehlenswert" gelten laut Hardenberg mehr als 20 verschiedene Bibelbücher für Kinder. Beim Erzählen und Vorlesen rät sie, sich auf zehn bis 20 Geschichten zu beschränken. Kinder brauchten Wiederholungen. Das "Jahr der Bibel 2003" trifft nach ihren Beobachtungen mit dem wachsenden Interesse vieler Eltern zusammen, ihren Kindern Werte und Regeln des Zusammenlebens zu vermitteln. Über eine biblische Geschichte könnten auch Konflikte indirekt und ohne Gesichtsverlust des Kindes gelöst werden. (epd Niedersachsen-Bremen/b2177/15.07.03)


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