Leitungsstelle im Hildesheimer Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik besetzt

Nachricht 20. Juni 2003

Dr. Jochen M. Arnold aus Reutlingen in Württemberg wird erster Leiter des neuen Zentrums für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim. Das Landeskirchenamt hat den 35-jährigen Pastor und A-Kirchenmusiker auf diese Stelle berufen.

Jochen M. Arnold wurde am 28.12.1967 in Marbach am Neckar geboren. Er studierte von 1989 bis 1996 evangelische Theologie in Tübingen und Rom und von 1992 bis 1998 Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Jochen Arnold ist sowohl ordinierter Pastor als auch A-Kirchenmusiker. Darüber hinaus hat er den Aufbaustudiengang „Popularmusik“ an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen/Tübingen absolviert und wurde vor kurzem an der Universität Tübingen mit einer Arbeit über die Theologie des Gottesdienstes im Fach Systematische Theologie zum Dr. theol. promoviert. Er verfügt über langjährige internationale Erfahrungen als Dirigent, Sänger und Organist. Zur Zeit lehrt Arnold als Dozent am Pfarrseminar der Württembergischen Landeskirche in Stuttgart-Birkach im Bereich Gottesdienstgestaltung und Pastoraltheologie.

Jochen Arnold ist verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder im Alter von fünf und drei Jahren. Arnold nennt sich selbst ‚italophil‘. Er reist gerne, interessiert sich für Kunstgeschichte, insbesondere für religiöse Kunst und schätzt einen guten Krimi.

Er tritt seine neue Stelle im Zentrum in Hildesheim am 1. Januar 2004 an.
Zur Zeit laufen die Umbauarbeiten im ehemaligen Predigerseminar am Weltkulturerbe St. Michaelis auf Hochtouren. Das Zentrum wird im Frühjahr/Sommer 2004 eröffnet.

Die Landessynode und das Landeskirchenamt hatten im Februar 2002 beschlossen, das neue Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik zu errichten. Dahinter steht die Überzeugung: Der Gottesdienst bildet die geistliche Mitte des Lebens der Kirche und verdient daher besondere Aufmerksamkeit. Durch traditionelle und neue Formen der Kirchenmusik kommen viele Menschen in die Kirchen. Im neuen Zentrum soll gleichberechtigt mit allen Stilrichtungen gearbeitet werden. Traditionelle Formen sollen gepflegt, innovative Wege entwickelt werden. Das Zentrum setzt neue Schwerpunkte in der Aus- und Fortbildung für Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche.


Gabriele Arndt-Sandrock
- Pressesprecherin -