Erstes Institut für Evangelisation soll nächstes Jahr eröffnet werden

Nachricht 10. Juni 2003

Das Konzept wird bei einer internationalen Anhörung in Greifswald vorgestellt

G r e i f s w a l d (idea) – Die Gründung des ersten deutschen Instituts für die Erforschung von Evangelisation und missionarischer Gemeindeentwicklung nimmt immer konkretere Formen an. Das Institut soll der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald angegliedert werden. Das Konzept wird von den beiden Greifswalder Professoren für Praktische Theologie Michael Herbst und Jörg Ohlemacher erarbeitet. Es soll am 12. und 13. Juni bei einer internationalen Anhörung in Greifswald vorgestellt und diskutiert werden. Dazu werden leitende Geistliche und Theologieprofessoren aus Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Ungarn und den USA erwartet. Das Institut wird voraussichtlich im kommenden Jahr in gemeinsamer Trägerschaft der Greifswalder Theologischen Fakultät, der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD und der Pommerschen Evangelischen Kirche seine Arbeit aufnehmen. Dabei sollen Fragen des missionarischen Gemeindeaufbaus und der evangelistischen Verkündigung wissenschaftlich bearbeitet werden. Dies werde der Situation einer nachchristlichen Gesellschaft Rechnung tragen, heißt es in einer Mitteilung der Pommerschen Kirche. Die Gründung wird seit langem von evangelikalen Kreisen wie dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) und der EKD angeregt. (068/2003/1)
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