Oda-Gebbine Holze-Stäbleins letztes Wort zum Sonntag

Nachricht 03. Juni 2003

Aurich (epd). Oda-Gebbine Holze-Stäblein (Aurich) hat am letzten Sonnabend zum letzten Mal das "Wort zum Sonntag" in der ARD gesprochen. Mit ihrem Beitrag vom Ökumenischen Kirchentag in Berlin scheidet die lutherische Landessuperintendentin von Ostfriesland aus dem Kreis der Sprecherinnen und Sprechern der Fernsehandachten aus.

Zwischen 1989 und 1996 und erneut seit 1999 habe sie 56mal vor der Kamera gestanden, sagte sie am Freitag dem epd: "Nun sind andere dran." In ihrem letzten Sonntagswort vom ersten gemeinsamen Kirchentag der Protestanten und Katholiken sprach die 60-jährige evangelische Theologin über die Ökumene.

Vier Minuten stünden den Sprechern der ältesten Sendung nach der Tagesschau im deutschen Fernsehen zur Verfügung. "Spannend ist am Wort zum Sonntag für mich, die religiöse Relevanz des Alltags auszuloten", sagte Holze-Stäblein. Dabei sei ihr klar, dass das Fernsehpublikum anders ist als die Gottesdienstbesucher: "Die können nicht umschalten oder aufstehen." - Sämtliche Texte zum Wort zum Sonntag seit 1999 sind im Internet unter www.wort-zum-sonntag.de nachzulesen. (epd Niedersachsen-Bremen/b1619/30.05.03)


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