"Oscar für Unternehmensmagazine" an Chrismon

Nachricht 03. April 2003

Evangelisches Magazin mit Best of Corporate Publishing-Preis ausgezeichnet

Das evangelische Magazin Chrismon ist am Mittwoch, den 2. April in Köln mit dem "BCP Best of Corporate Publishing 2003"-Preis ausgezeichnet worden. Damit setzte sich das christliche Monatsmagazin unter 264 Mitbewerbern um den vom Forum Corporate Publishing ausgeschriebenen Preis durch.

Ob Mel Gibson verrückt geworden ist, fragte Chrismon in seiner März-Ausgabe. Könnte er doch mit einem weiteren Actionfilm Geld verdienen - statt dessen steckt er 25 Millionen Dollar in einen Film über die letzten Stunden Jesu. "Ein echter Schocker wird das. Verstört werden die Leute das Kino verlassen, falls sie überhaupt hingehen. Der Film wird ein Flop, und seinen Schöpfer wird danach niemand mehr ernst nehmen. Nach diesem Projekt ist Hollywood fertig mit Mel Gibson." Chrismon fährt in das süditalienische Dorf, wo die Dreharbeiten laufen, und schaut sich um.

Reportagen wie diese haben die Jury des Magazinwettbewerbes überzeugt. Der "Oscar für Unternehmensmagazine" wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Robert Mehlhose, Referent für Publizistik im Kirchenamt der EKD, freut sich über die Anerkennung von Chrismon. "Wir waren so unsicher, als wir das Magazin auf den Weg brachten", erinnert er sich. "Und nun ist es solch ein publizistischer Erfolg."

Chrismon erscheint monatlich als Beilage zu "Die Zeit", "Frankfurter Rundschau", "Sächsische Zeitung", "Süddeutsche Zeitung" und "Der Tagesspiegel" mit "Potsdamer Neueste Nachrichten", sowie als erweiterte Abonnentenausgabe "Chrismon Plus". Verlegt wird das Magazin vom Hansischen Druck- und Verlagshaus, einer Tochter des Süddeutschen Verlages. Chefredakteur Arnd Brummer betont: "Das Evangelische an Chrismon ist unsere Überzeugung, dass die Wahrheit sich in der Vielfalt offenbart."

Robert Mehlhose ist überzeugt: "Chrismon ist eine evangelische Zeitschrift, die erwartet und gelesen wird. Nun können sich die Beteiligten nicht nur über die vielen Leser freuen, sondern auch auf die Anerkennung der Fachöffentlichkeit stolz sein." Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: "Soweit Stolz einem Protestanten angemessen ist."

Weitere Infos unter http://www.chrismon.de

Hannover, den 2. April 2003 Pressestelle der EKD Silke Fauzi