Kirche bei den Kinder Info-Tagen

Nachricht 13. Oktober 2002

„Gewalt fällt nicht vom Himmel“: Unter diesem Motto steht das gemeinsame Programm, das die Evangelisch-lutherische und die katholische Kirche bei den Kinder Info-Tagen vom 18.-20. Oktober in der Eilenriedehalle präsentieren. Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann wird die Info-Tage gemeinsam mit Propst Klaus Funke und Doris Schröder-Köpf am 18.Oktober um 11.00 Uhr eröffnen.

Außerdem laden die beiden Kirchen zu einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 20. Oktober, ab 13 Uhr in der Manege ein. Dabei spielt das Orchester des Kinderzirkus Giovanni. Es singen der Kinderchor und der Jugendchor der Chorgemeinschaft Kleefeld.

Ein Schwerpunkt des Programms während der Kinder Info-Tage wird die Aktion „160-Zeichen-gegen-Gewalt“ des Ev. Stadtjugenddienstes sein. Unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel geht es bei diesem Wettbewerb darum, einen originellen Spruch gegen Gewalt zu erfinden, der allerdings nicht mehr als 160 Zeichen haben darf. Denn auf diesen Umfang ist eine normale SMS begrenzt, die per Handy verschickt werden kann. Die besten Sprüche werden veröffentlicht, unter anderem auf den Bildschirmen in den U-Bahnen und Stationen. Am Ausstellungs-Wochenende können die SMS unter der Nummer 0172/4050802 direkt in die Eilenriedehalle geschickt werden. Dort sind die eingehenden Texte auf einem Bildschirm zu sehen. Die besten Sprüche werden prämiert.

Markantes Erkennungszeichen des Kirchen-Standes wird die Kletterwand sein. Sie ist mehr als sechs Meter hoch und bietet auch ungeübten „Gipfelstürmern“ die Chance, sich einmal in dieser Disziplin zu versuchen. Natürlich stehen erfahrene Kletterer mit Rat, Tat und Sicherungsleine bereit, um mögliche Fehltritte zu vermeiden oder ihre schmerzhaften Folgen zu verhindern.

Präsentieren wird sich während der Info-Tage auch das Netzwerk Courage, das unter dem Dach des Diakonischen Werkes ein lokales Netzwerk zur Initiierung und Begleitung von Projekten der Gewaltprävention und Gewaltbegegnung einrichtet.

Außerdem sind dabei das Spielhaus der Caritas mit Aktionen für junge Besucher sowie das Projekt „Kinder, Kirche und Musik – KIKIMU“ des Ev.-luth. Stadtkirchen-verbandes Hannover, das zum Bauen und Ausprobieren von Instrumenten sowie zum Mitsingen einlädt.