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Symbol für Trost und Hoffnung

Tagesthema 04. Mai 2016
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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat Christi Himmelfahrt als Symbol für Trost und Hoffnung bezeichnet. „Wir blicken zurzeit auf viele Orte, an denen Gott fern scheint. Die Folgen von Terror, Flucht und Vertreibung sind für uns in den zurückliegenden Wochen viel greifbarer als zuvor“, erklärte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, zum Himmelfahrtstag am Donnerstag. Doch auch wenn „Göttliche aus unserer Wirklichkeit weggenommen scheint, kriegen wir Kraft von oben.“

Christen müssten „gegen jeden anderen Augenschein“ diese Botschaft von der Nähe Gottes verbreiten. „Wir starren nicht ängstlich auf das Dunkle oder suchend in den Himmel, sondern feiern Christi Himmelfahrt. Denn wir werden seinen Geist empfangen. Dessen sind wir gewiss“, betonte Schwaetzer. Christen könnten darauf vertrauen, dass Jesus den Tod überwunden hat, so die Himmelfahrtsbotschaft der Synodenpräses.

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen 40 Tage nach Ostern das Fest „Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Dort steht, dass der nach seiner Kreuzigung vom Tod auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger „aufgehoben“ wurde: „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren “ (Apostelgeschichte 1,9).

Der Tag wird in den Kirchen traditionell mit Gottesdiensten in Pfarrgärten, im Wald und auf Bergen begangen. Das Fest fällt stets auf einen Donnerstag und ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Im Brauchtum ist der Termin auch als Vatertag bekannt.

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Christi Himmelfahrt

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen 40 Tage nach Ostern das Fest „Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Dort steht, dass der nach seiner Kreuzigung vom Tod auferstandene Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger „aufgehoben“ wurde: „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren “ (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes Motiv in der bildenden Kunst.

Himmelfahrt wird allerdings in der Theologie kaum noch wörtlich als wirkliche Reise verstanden. Der Himmel ist danach kein geografischer Ort, sondern der Herrschaftsbereich Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt „aufgefahren in den Himmel“, bedeutet dies nach christlichem Verständnis, dass der auferstandene Christus „bei Gott ist“.

Himmelfahrt wird so auch als Symbol der Wandlung und spirituellen Entwicklung der Persönlichkeit gedeutet. Theologen verweisen zur Erläuterung auf den englischen Sprachraum, wo es für das deutsche Wort Himmel zwei Begriffe gibt: "sky" (profan) und "heaven" (religiös). Der Tag wird in den Kirchen traditionell mit Gottesdiensten in Pfarrgärten, im Wald und auf Bergen begangen.

Das Fest fällt stets auf einen Donnerstag und ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Im Brauchtum ist der Termin auch als Vatertag bekannt.

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