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Bild: Jörg Nielsen / epd-Bild

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Mitgeschwister der Schöpfung

Tagesthema 27. August 2013

Schlangen - auch Geschöpfe Gottes

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Schlange. Bild: Patrick Jean / epd-Bild

Schlangen sind böse, durchtrieben und hinterlistig, so die Ansicht vieler Menschen. Auch in der Bibel spielt die Schlange die Rolle des Bösen. Aber ist das wirklich? ekn-Reporter Christian von Scheve überprüft das mal bei einer Reptilienzüchterin in Hannover.

Ob Tiere eine Seele haben

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Die „friedliche Frieda“ lebt bereits seit 2005 im Kuhaltersheim auf dem Butenland-Hof in Butjadingen. „Wann immer es in der Herde Stress gibt, sorgt sie für Ruhe“, sagt Tierschützein Karin Mück. Bild: Jörg Nielsen / epd-Bild

Gott hat die Tiere vor den Menschen auf die Erde gesetzt, so berichtet es die Schöpfungsgeschichte im ersten Buch der Bibel. Zum Schluss bleibt eine Frage: Hat Gott nur den Menschen eine Seele eingehaucht? Oder anders gefragt: Wie ist das eigentlich mit der Seele bei den Tieren? Henning Kiene ist Pastor im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er gibt eine Antwort.

Gottesdienst mit Tieren

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Der erste Gottesdienst mit Tieren, der im ZDF übertragen wurde, war 1988. Die "natur- und schöpfungsgeschichtliche Verwandschaft" von Mensch und Tier sollte in dem Gottesdienst im Mittelpunkt stehen, so der Glauberger Pfarrer Michael Blanke (links) , der zusammen mit dem katholische Diakon Guido Knörzer den Gottesdienst gestaltete. Bild: epd-Bild

Joschi, Silver, Gardek und Äntoni sind Hunde - und sie alle waren vergangene Woche im Gottesdienst. Normalerweise geht das nicht, Tiere in der Kirche, aber manchmal eben doch. ekn-Redakteur Hans-Gerd Martens war auch dabei - ohne Hund.

Mitbewohner im Gotteshaus

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Fledermaus. Bild: epd-Bild

In manchen Kirchen wird nicht nur gesungen, gebetet und gepredigt, sondern dort wohnen auch Tiere - so etwa in Barsinghausen, wo die Kirchengemeinde ungewöhnliche Gäste beherbergt...

Wenn Haustiere Hunger haben...

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In einer Tiertafel wird dem Frauchen von Rottweiler Xena Hundefutter eingepackt. Bild: Thomas Rohnke / epd-Bild

... und ihr Frauchen oder Herrchen kein Geld, Futter zu kaufen, müssen Lösungen gefunden oder angeboten werden. Für Menschen gibt es Tafeln, wo Lebensmittel verkauft werden, die zwar noch in Ordnung sind, aber in vielen Supermärkten nicht mehr angeboten werden. Genau das gibt es auch für Tiere - etwa in Bremen, wo ekn-redakteur Wolfgang Stelljes sich umgehört hat oder auch in Laatzen, wo im Winter die Kameras von ekn geschaut haben, was passiert, wenn es für die Pfötchen kalt wird.

Proteste gegen Geflügelschlachthof: Kirche lädt zu Gottesdienst ein

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Anlässlich der Proteste gegen die Geflügelschlachtanlage in Wietze bei Celle laden die evangelische und katholische Kirche in der Region am 1. September zu einem Gottesdienst vor dem „Hirtenhaus“ in Wietze-Jeversen ein. Die Feier ab 11 Uhr wende sich an alle Menschen im Ort, betonten der evangelische Superintendent Hans-Georg Sundermann und der katholische Dechant Andreas Tenerowicz. Teilnehmer eines Protestcamps seien genauso eingeladen, wie Bauern, Mitarbeiter des Schlachthofes und Mitglieder der Wietzer Bürgerinitiative.

Jede Interessengruppe könne während des Gottesdienstes ihre Position und einen positiven Zukunftswunsch in einem kurzen Statement vorbringen. „In einem Gottesdienst sollen und dürfen die Unterschiede sichtbar werden“, erläuterten die Initiatoren: „Gleichzeitig stellen wir uns gemeinsam unter das Wort Gottes.“

Das Bündnis „Wir haben es satt“ will bei einer Demonstration am 31. August den Geflügelschlachthof umzingeln, den es als Symbol einer verfehlten Agrarpolitik hält. Zu dem Bündnis zählen neben Bürgerinitiativen und Organisationen wie dem deutschen Tierschutzbund auch die kirchlichen Hilfswerke „Brot für die Welt“ und „Misereor“. Es organisiert von 29. August bis 1. September auch ein Sommercamp mit Diskussionen über die Zukunft der Landwirtschaft in Wietze.

epd