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Nicht nur sonntags: Beten

Tagesthema 16. März 2013

„Gott, manchmal ist das, was ich tun muss, zu groß für mich.“ So beginnt sein Gebet. Er spricht weiter: „Ich traue es mir nicht zu. Ich finde nicht die richtigen Worte." Und ganz zum Schluss hört er Gottes Stimme, die ihm zuflüstert: 'Du kannst das. Lauf nicht weg.'

„Gott, ich bitte dich, flüster mir zu. Amen.“

Das ist so wichtig am Gebet: Ich rufe Gott an - ich werde still, um zu hören - ich weiß mich von Gott getragen - ich sage 'Amen' dazu. 'Amen' meint: So soll es sein!

Warum wir beten

Der frühere Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hermann Barth, erklärt, warum Christen beten.

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Judy Bailey. Bild: privat

50 Arten zu beten - Theologe startet Selbstversuch

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Cover

Beten kann mehr sein als eine mühsame und eintönige Angelegenheit. Der Buchautor Klaus Douglass hat 50 Arten zu beten ausprobiert. „Beten – ein Selbstversuch“ heißt deshalb auch der Titel des Werkes. Der Autor ist am Zentrum für Verkündigung in Frankfurt am Main tätig. „Beten ist nichts anderes als die Kommunikation mit Gott“, schreibt Douglass. Und diese Kommunikation könne man spannend gestalten.

Vom Beten mit dem Rosenkranz bis hin zum Beten bei einer Prozession oder Beten beim Malen einer Ikone: Der Leser erfährt, wie lebendig die Gespräche mit Gott werden können. Dabei macht Douglass selbst vor neuen Trends nicht halt. Beten als Entspannungstechnik. Im Kapitel „Beten durch bewusstes Atmen“ schildert er, dass diese Atemtechnik selbst in der Schwangerschaftsgymnastik angewendet wird. Das soll funktionieren? Auf jeden Fall ist das Buch ein überzeugender Selbstversuch und gibt Anreize, selber einmal einen anderen Weg für das „Gespräch mit Gott“ zu suchen.

Von Charlotte Morgenthal (aus Evangelische Zeitung)

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