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 Bild: Unschuldslamm / photocase.com

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Urlaub, wenn nicht viel Geld da ist

Tagesthema 05. Februar 2013

„Hilfe interaktiv“ informiert über Unterstützung für den Urlaub

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Viel Spaß bei der Familienerholung. Bild: privat

Das Wetter ist schön und mancher denkt sehnsuchtsvoll Urlaub. Was viele nicht wissen: Auch bei geringem Einkommen können Familien Urlaub machen. Es gibt Zuschüsse des Landes für Familienerholung. Katja Jacob, Redaketurin beim Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen (ekn), hat mit Maren Staufenbiel, verwitwete Mutter von fünf Kindern, und Anke Cordes, Kurenberaterin der Diakonie in Syke gesprochen.

Die Kurenberaterin des Diakonischen Werkes im evangelischen Kirchenkreis berät seit Jahren Familien und hilft ihnen, eine Erholungszeit zu bekommen. Bei ihnen erhalten die Ratsuchenden wohnortsnahe, professionelle Beratung und Unterstützung bei der Antragsstellung. „Es lohnt sich vor allem für Familien mit vielen Kindern und Alleinerziehende“ sagt Cordes, die selbst Mutter ist.

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Familien grillen in Herbstein. Bild: privat

Der Urlaub in Deutschland kann vom Campingplatz über Ferienwohnung oder Bauernhof bis hin zum Hotel geplant werden und zwischen 7 und 14 Tagen dauern. Für Eltern gibt es 5 Euro pro Tag und Person, für Kinder 10 Euro, bei Alleinerziehenden 10 Euro, für ein behindertes Kind noch mehr. Der Antrag kann nur über Wohlfahrtsverbände wie das Diakonische Werk gestellt werden. Wer schon gebucht hat, kann sogar noch für den Urlaub in den Osterferien einen Zuschuss bekommen.

Am besten bringt man Einkommensnachweise und Buchungsbestätigung zum Gespräch mit den Beraterinnen gleich mit. Die können in der Regel schon mit ziemlicher Sicherheit sagen, ob ein Zuschuss zu erwarten ist. Sie stellen den Antrag und oft schon nach zwei Wochen erhalten sie eine Zuschuss-Zusage. Nach Ende des Urlaubes werden dann die Belege über die Beraterinnen eingereicht und dann über das diakonische Werk der evangelischen Landeskirche Hannovers beim Land Niedersachsen abgerechnet. In der Regel reichen Belege über Reisekosten und Übernachtung. Eventuell können auch Quittungen über den Kauf von Nahrungsmitteln – nicht aber Alkohol und Tabak – eingereicht werden, wenn man nicht schon auf die Zuschuss-Summe durch die andern Belege kommt.

Gunnar Schulz-Achelis

Gunnar Schulz-Achelis
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Spaß in der Nähe vom Gästehaus Victoria. Bild: privat