Bild: Jens Schulze

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Christliche Kirchen vernetzt

Tagesthema 13. Februar 2012
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Zum ersten Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) trafen sich Christen aus Deutschland 2003 in Berlin. Bild: Kai-Uwe Nommensen

Kirchen in Niedersachsen präsentieren sich neu im Internet

Die christlichen Kirchen in Niedersachsen präsentieren sich auf einer neuen gemeinsamen Seite im Internet. Zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gehören landesweit 22 Gemeinschaften und vier Gäste, teilte die ACK am Montag in Hannover mit. Darunter seien neben den fünf evangelischen Landeskirchen und den drei katholischen Bistümern auch die Serbisch- und die Koptisch-Orthodoxe Kirche sowie die protestantischen Freikirchen der Mennoniten, Baptisten, Pfingstler und Quäker. Sie repräsentieren insgesamt rund 5,5 Millionen Christen. An 31 Orten in Niedersachsen bestehen ökumenische Zusammenschlüsse.

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ACKN - vor Ort

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Ökumenische Kontakte sind in vielen Orten und Stadtteilen ganz selbstverständlich, besonders häufig zwischen evangelisch landeskirchlichen und römisch-katholischen Gemeinden. Dennoch ist die Gründung einer lokalen ACK sinnvoll.

ACKN - vor Ort

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen

Die ACK Niedersachsen ist Teil der weltweiten Ökumenischen Bewegung, die mit der Missionskonferenz in Edinburgh im Jahr 1910 begann.
Jene führte 1948 zur Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Ihm gehören derzeit rund 350 Kirchen aus den verschiedenen christlichen Traditionen an. Obwohl die römisch-katholische Kirche nicht Mitglied ist, arbeitet sie mit dem ÖRK eng zusammen. Ebenfalls 1948 wurde die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland gegründet. Die ACK Niedersachsen ist eine von 15 regionalen ACKs, die in Deutschland unabhängig von der nationalen ACK bestehen. Die Bekenntnisgrundlage der ACK Niedersachsen ist die sogenannte „Basisformel“ des ÖRK.

In der 1976 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen (ACKN) sind zurzeit 22 Kirchen zusammengeschlossen, sechs weitere sind Gäste.

Die Mitgliedskirchen haben sich 2007 in einem von der ACKN gestalteten Gottesdienst auf die Leitlinien der Charta Oecumenica verpflichtet, die 2001 auf europäischer Ebene unterzeichnet worden war.

 

Angebote auf ackn.de

richtlinien

Über Grundlagen, Aufgaben, Organe, Mitgliedschaft haben sich in der ACKN die Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in ihren Richtlinien verständigt. Sie sind im Jahr 1990 neu gefasst worden.

Die Richtlinien der ACKN
Mitglieder

Wer gehört zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Niedersachsen? Die Internetseite der ACKN informiert über Mitglieder und Gäste: evangelische Kirchen, katholische Kirchen und orthodoxe Kirchen.

Die Mitgliedskirchen der ACKN
angebote

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen fördert und vernetzt ökumenische Initiativen in diesem Bundesland.

Insbesondere

  • ermuntert sie dazu, die Möglichkeiten der Charta Oecumenica für die Ökumene vor Ort zu entdecken und zu nutzen,

  • unterstützt sie ökumenische Gottesdienste und Aktivitäten zu Schöpfungstag und Schöpfungszeit.

Gemeinsam mit der ACK Sachsen-Anhalt, mit der die ACKN eine Partnerschaft verbindet, hat sie eine Karte zu Pilgerwegen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erarbeiten lassen, die auf der Seite „Pilgerwegkarte“ abrufbar ist.

Die zweimal jährlich stattfindenden Delegiertenkonferenzen dienen der ökumenischen Begegnung, Vertrauensbildung, der Vertiefung aktueller ökumenischer Themen sowie dem gemeinsamen Hören auf Gottes Wort, Beten und Singen.

ACKN - was die Kirchen gemeinsam tun