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 Bild: Che / photocase.com

Neuer Internetauftritt der Landeskirche

Tagesthema 20. November 2011

Ideen gesucht, zusammengearbeitet, eine Vision verwirklicht

Zehn Jahre lang hatte die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ein unverwechselbares Gesicht im world wide web: Am 22. November 2011 wird alles neu. Der über viele Jahre von Dr. Johannes Neukirch verantwortete Auftritt spiegelte das Denken und Handeln im Internet des ersten Jahrzehnts. Innovativ war damals die Portalfunktion der Startseite: Schnell und zielsicher sollten die User die Informationen bekommen, die von der Landeskirche bereit gestellt wurden.

Das soll auch im neuen Internetauftritt nicht anders sein: Schnell und zielgenau sollen Menschen Antworten auf ihre Fragen bekommen. Der neue Internetauftritt stelle den Nutzer und seinen Alltag in den Mittelpunkt, verspricht der Abteilungsleiter der Internetarbeit im Evangelischen MedienServiceZentrum (EMSZ), Kay Oppermann. Es würden vielfältige Informationen und Hintergründe zu Themen von der Geburt und Taufe über die Eheschließung bis zu Tod, Trauer und Beerdigung angeboten.

Das ist das Neue des Internetauftritts der hannoverschen Landeskirche: Auf der Startseite werden die alltäglichen Wirklichkeiten der Menschen angesprochen. Ob Bildungsfragen oder Fragen von Menschen, die auf dem Übergang vom Berufsleben zum Ruhestand sind, ob Informationen zum interrelgiösen Dialog einer Kirche, die weltweit denkt, oder das Nachdenken darüber, wie die Kirche feiert oder in der Kirche gefeiert wird - auf all die Fragen will das achtköpfige Internetteam des EMSZ eine Antwort ermöglichen.

Teamwork beim neuen Auftritt

Ein grünes und ein gelbes Kabel sind mit einander verknotet

Um das zu ermöglichen und damit auch technisch dem Auftrag der Landessynode gerecht zu werden, einen crossmedialen Internetauftritt zu ermöglichen, brauchte es Partner und Unterstützung. Die bisherige Internetseite der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland konnte die technischen Möglichkeiten, die es inzwischen gibt, nicht berücksichtigen. Zusammen mit den Beratern von "Aserto. Kommunikationsanalysen und Beratung" (Hannover) wurde zuerst eine crossmediale denkende Agentur gesucht. Zu Beginn des Jahres starteten zusammen mit der 1996 gegründeten Agentur "Dievision" (Hannover-Berlin) die Arbeiten an www.landeskirche-hannovers.de.

Glühbirne

Ideen waren gefragt. Doch eines war schon zu Beginn klar: Der User, die Userin stehen im Mittelpunkt des neuen Auftritts. Natürlich werden weiterhin all die Seiten angeboten, in denen die Landeskirche sich vorstellt, Zusammenhänge erklärt und Strukturen verdeutlich. Aber dies sollte nicht mehr an erster Stelle stehen. Am Seitenbeginn sollte das stehen, was eine Kirche ausmacht: Nach dem Augsburger Bekenntnis sind das die Versammlungen, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Die werden auch weiterhin nicht im World Wide Web stattfinden. Aber Kirche kann darauf hinweisen, dass sie dieses Angebot hat - und darüber hinaus all die Angebote, die einer Kirche gut anstehen: Seelsorge, Lebensbegleitung, Unterricht und das christliche Zeugnis in dieser Welt.

feiern

Von Anfang an stand bei allem Überlegungen die Anknüpfung jedes Einzelnen an kirchliche Themen im Mittelpunkt. „Welche Antwort braucht ein Mensch wann?“, war die Frage, die sich immer gestellt hat: Als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener oder als Älterer - oder auch als Mensch, der feiert, der arbeitet, als Mensch, der seine Wirklichkeit erlebt oder begleitet werden will.

Nun wünschen wir vom Internetteam und vom EMSZ allen, die auf diesen Seiten vorbei schauen, viel neue Erkenntnis, Antworten auf gestellte und nicht gestellte Fragen und ein bisschen Spaß bei den vielen Seiten.