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Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Vielfalt des globalen Christentums

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Christen in Niedersachsen sind längst nicht mehr nur „Eingeborene“, die einer Landeskirche, einem Bistum oder einer Freikirche angehören. In den vergangenen Jahrzehnten haben Zugewanderte, bei denen Christinnen und Christen weiterhin den größten Anteil ausmachen, die Vielfalt des globalen Christentums in dieses Bundesland gebracht – wie Pfingstlerinnen aus Ghana, Katholiken aus Indien, Lutheraner aus Nigeria oder Orthodoxe aus der Türkei.

Diese kulturelle und konfessionelle christliche Vielfalt in Niedersachsen ist eine Herausforderung für die einheimischen Kirchen mit langer Tradition wie die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers. Es ist in erster Linie eine ökumenische Herausforderung, denn sowohl die Menschen in den schon lange hier bestehenden Kirchen als auch die in den zugewanderten Gemeinden sind Glieder an dem einen Leib Christi. Die christlichen Migrantinnen und Migranten sind nicht primär Bedürftige, die auf diakonische Fürsorge angewiesen sind, sondern in erster Linie Geschwister im Glauben, die Kirche und Gesellschaft in diesem Land mitgestalten.

Das Projekt „Gemeinden anderer Sprache und Herkunft als ekklesiologisch-ökumenische Herausforderung für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers“ trägt dieser Situation Rechnung. Es begann im Januar 2011 und wird von den Arbeitsfeldern „Migration und Integration“ und „Ökumene“ im Haus kirchlicher Dienste verantwortet.