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Arbeitsstelle Weltanschauungsfragen

Informationen, Beratung und Seelsorge

grundtext

Im Spannungsfeld von Säkularisierung und Pluralisierung bietet das Arbeitsfeld Weltanschauungs-fragen Informationen und Beratung zu den klassischen Sekten, neuen religiösen und weltanschaulichen Gruppierungen sowie Psycho-Organisationen.

Die Gegenwart hält ein buntes Spektrum von religiösen und weltanschaulichen Angeboten bereit für Menschen, die auf der Suche sind. Neben den christlichen Kirchen und Freikirchen sowie den anderen Weltreligionen sind neue Gruppierungen aufgetaucht. Handelte es sich in Deutschland früher zumeist um klassische Sekten, die ihren Ursprung im Christentum hatten, gibt es heute Gemeinschaften und auch einzelne Anbieter, die ihren Ursprung in östlichen Religionen, neuen „Offenbarungen“ oder der neuzeitlichen Esoterik haben. Vielfach spricht man von „Neuen Religiösen Bewegungen“. Dabei liegt der religiöse Charakter manchmal offen zu Tage, manchmal ist er verdeckt oder strittig.

Daneben rücken vermehrt die östlichen Religionen, vor allem der Buddhismus, in den Fokus. Die östlichen Religionen unterscheiden sich stark von den monotheistischen Religionen des Westens. Sie stellen für viele Menschen eine attraktive Alternative zu Judentum, Christentum oder Islam dar. Manche Elemente der östlichen Religiosität gewinnen über die Esoterikszene Eingang in die westliche Spiritualität.

Auch der „Neue Atheismus“, der sich bewusst als weltanschauliche Alternative für Menschen ohne Religionszugehörigkeit präsentiert, ist ein Thema des Arbeitsfeldes.

Das Arbeitsfeld bietet zu all diesen Themen Informationen, Beratung und auch Seelsorge an. Gleichzeitig gewinnt der Dialog vor allem mit den östlichen Religionen an Bedeutung. Dazu macht das Arbeitsfeld eigene Angebote. Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen vermitteln Einblicke und ermöglichen Begegnungen. Im Gespräch mit Hindus, Buddhisten, Esoterikern oder Atheisten lassen sich nicht nur Entdeckungen machen, sondern der eigene Glaube gewinnt an Profil.