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Diaspora-Arbeit

Diaspora-Kammer

grundtext

Die Begleitung und Unterstützung der evangelischen Christen in der Diaspora wird in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers seit 1960 durch die Diaspora-Kammer organisiert.

Hier sind unter Federführung des Landeskirchenamtes der Evangelische Bund, das Gustav-Adolf-Werk und der Martin-Luther-Bund sowie das Arbeitsfeld Kirche in Europa des Hauses kirchlicher Dienste und die Ökumenische Diakonie des Diakonischen Werkes der Landeskirche vertreten.

Aufgabe der Kammer ist es, die Diasporaarbeit in der Landeskirche zu koordinieren, Vorhaben der Partner in den Minderheitskirchen zu unterstützen und die Verbundenheit mit den Partnerkirchen zu fördern. Die Interessen der Diasporawerke und der Partner aus der Diaspora können dort eingebracht sowie gemeinsame Arbeitsvorhaben geplant und verwirklicht werden.

Darüber hinaus dient die Kammer dem Austausch der Werke untereinander und mit den Diasporabeauftragten auf Kirchenkreis- und Sprengelebene.

Die Landeskirche unterstützt die Diaspora-Werke durch Haushaltszuweisungen und durch eine Wahlpflichtkollekte im Kollektenplan.

Arbeitsfeld Kirche in Europa

Das Arbeitsfeld Kirche in Europa im Fachbereich „Kirche im Dialog“ des Hauses kirchlicher Dienste hat zur Aufgabe, in der Landeskirche das Bewusstsein für die europäische Ökumene zu stärken und in der Begegnung mit Christen aus anderen Ländern sowie in der Zusammenarbeit mit europäischen kirchlichen Einrichtungen das ökumenische Lernen zu fördern. Außerdem unterstützt und vernetzt das Arbeitsfeld die Diaspora- und Partnerschaftsarbeit in Europa.

Evangelischer Bund

Der Evangelische Bund widmet sich in Veranstaltungen, Seminaren und Publikationen aktuellen Themen der Konfessionskunde, der Ökumene und der Weltanschauungsfragen. Durch das Konfessionskundliche Institut in Bensheim berät und unterstützt er Gemeinden, Einrichtungen und Kirchenleitungen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).

Er bejaht die Vielfalt reformatorischer Kirchen, welche aus evangelischer Freiheit erwachsen sind, findet sich mit ihrem gegenwärtigen Nebeneinander aber nicht ab. Er pflegt die Gemeinschaft mit den evangelischen Minderheitskirchen in Europa und tritt für eine Kirchengemeinschaft mit evangelischen Freikirchen und mit der Anglikanischen Kirche ein. Er arbeitet für eine wachsende Gemeinschaft der Christen und Kirchen, in orthodoxen, katholischen und evangelischen Gemeinden „in versöhnter Verschiedenheit“ voneinander und miteinander lernen. 

Gustav-Adolf-Werk

Das Gustav-Adolf-Werk

  • hilft protestantischen Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien.
  • unterstützt beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • wird bundesweit getragen von 24 Hauptgruppen und 17 Frauengruppen.
  • ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland, gegründet 1832 in Leipzig 

Martin-Luther-Bund

Der Martin-Luther-Bund

  • ... hat die Aufgabe, »die lutherische Kirche in aller Welt zu fördern und lutherische Kirchen und Gemeinden in der Diaspora zu unterstützen.
  •  ... will in Bindung an das lutherische Bekenntnis den in der Zerstreuung lebenden Schwestern und Brüdern geistliche und materielle Hilfe zur kirchlichen Sammlung geben und den Zusammenhalt der lutherischen Kirche in Deutschland fördern.
  • … ist ein Ort gemeinsamer theologischer und geistlicher Vertiefung im Austausch mit den Minderheitskirchen lutherischen Bekenntnisses in aller Welt.«