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Kirche in Europa

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa

grundtext

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) feiert im Jahr 2013 ihr 40-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1973 wurde sie als Leuenberger Kirchengemeinschaft gegründet.

Auf der Basis der Leuenberger Konkordie, die in Auszügen unter der Nr. 811 im Evangelischen Gesangbuch nachzulesen ist, haben seit 1973 knapp 100 lutherische, reformierte und unierte Kirchen, aber auch Waldenser, Böhmische Brüder, einige südamerikanische reformatorische Kirchen mit europäischen Wurzeln, als sog. Signatarkirchen sich volle Kirchengemeinschaft (Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft) erklärt. Sieben methodistische Kirchen gehören der GEKE aufgrund einer „Gemeinsamen Erklärung zur Kirchengemeinschaft“ an.

Durch Zusammenschluss, Auflösung oder Gebietsteilung beträgt die Zahl der real existierenden Kirchen z. Zt. 94 – von den ursprünglich 105 Unterzeichnerkirchen. Von den fünf skandinavischen lutherischen Kirchen, die seit 1973 an der Leuenberger Kirchengemeinschaft als sog. beteiligte Kirchen mitarbeiteten, haben mittlerweile zwei Kirchen (Dänemark und Norwegen) die Leuenberger Konkordie unterzeichnet. Aufgrund der Leuenberger Kirchengemeinschaft haben auch alle EKD-Kirchen seit 1973 miteinander Kirchengemeinschaft.

Die Arbeitsweise der GEKE konzentriert sich auf die Geschäftsstelle in Wien. Dort führt ein dreiköpfiges Präsidium gemeinsam mit einem aus zwölf Mitgliedern bestehendem Rat und einem Theologenstab die Geschäfte und theologischen Arbeiten zwischen den Vollversammlungen der Mitgliedskirchen.