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Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Niedersachsen

23 Mitglieder in Niedersachsen

grundtext

Der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen im Lande Niedersachsen (ACKN) gehören derzeit 23 Mitglieder an, vier sind ihr mit Gaststatus verbunden. In ihren Richtlinien gibt sich die ACKN folgende Aufgaben: 

  • 1. Gegenseitige Unterrichtung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Zeugnis und Dienst, an denen auch die örtlichen und überörtlichen Arbeitsgemeinschaften beteiligt werden sollen;
  • 2. Förderung des theologischen Gesprächs mit dem Ziel der Klärung und Verständigung;
  • 3. Behandlung besonderer Anliegen einzelner Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften auf deren Antrag sowie Beratung und Vermittlung bei Meinungsverschiedenheiten;
  • 4. Vertretung und Wahrnehmung gemeinsamer Anliegen und Aufgaben nach außen und in der Öffentlichkeit;
  • 5. Förderung der Bildung von Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen auf örtlicher und überörtlicher Ebene und deren Beratung;
  • 6. Förderung des Kontaktes zwischen den örtlichen ökumenischen Arbeitsgemeinschaften (ACK), Kreisen, Gruppen und Interessierten sowie zwischen diesen und den Kirchenleitungen.
  • 7. Zusammenarbeit mit überregionalen ökumenischen Gremien, besonders mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland sowie deren Organen und Einrichtungen.

Die Mitgliedschaft in einer ACK-Kirche ist in der Regel Voraussetzung für die Anstellung im kirchlichen oder diakonischen Dienst. Mitglieder von ACK-Kirchen können sich auf Antrag das Besondere Kirchgeld erstatten lassen.

Die zweimal jährlich stattfindenden Konferenzen der ACKN-Delegierten, an denen auch Vertreter örtlicher ACKs teilnehmen, die regelmäßigen Kontakte innerhalb des Vorstandes, Besuche des Vorstandes bei Kirchenleitungen und bei örtlichen ACKs sowie die Präsenz bei wichtigen Veranstaltungen helfen der Vernetzung der niedersächsischen Kirchen. Die ACKN war Kooperationspartnerin bei „Kirche2. Ein ökumenischer Kongress“ im Februar 2013 und ist Kooperationspartnerin der landeskirchlichen Ausstellung „Gesichter des Christentums“. 2007 - 2012 lag die Geschäftsführung der ACKN beim Ökumenebeauftragten im Haus kirchlicher Dienste.

Die ACKN unterhält eine Partnerschaft mit der ACK in Sachsen-Anhalt. Eine der beiden jährlichen Delegiertenkonferenzen findet gemeinsam statt, ebenso mindestens eine Vorstandssitzung pro Jahr.

Die Unterzeichnung der Charta Oecumenica durch die Mitgliedskirchen im Mai 2007 hat wichtige Impulse für Niedersachsen gegeben. In den Folgejahren machten sich einige der mittlerweile 34 örtlichen ACKs oder Ökumenischen Arbeitskreise durch Unterschrift der Mitgliedsgemeinden die Charta zu eigen.

Für 2015 wird im Rahmen der ACKN ein ökumenischer Schöpfungstag für Niedersachsen geplant, der auf zwei Säulen fußen soll: ökumenischen Schöpfungstaggottesdiensten und einem Umweltpreis-Wettbewerb. In der Landeskirche sind hierfür die Arbeitsfelder Ökumene und Umweltschutz zuständig.