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Ausblick

Wider den Demografischen Wandel – Herausforderung für alle Beteiligten

zukunft

Bereits für die Jahre ab 2010 wurde auf Grund des demografischen Wandels für die Jugendfreiwilligendienste ein Rückgang der Bewerberzahlen prognostiziert. Stattdessen erleben die Freiwilligendienste eine ungebrochene Nachfrage und verzeichneten in den Jahren 2010 bis 2013 sogar einen Zuwachs. Mit Ausnahme des doppelten Abiturjahrgangs liegt der Zuwachs aktuell bei 20%. Durch die öffentliche Diskussion zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes haben Freiwilligendienste eine Aufwertung erfahren und sind in der öffentlichen Diskussion. Damit ist der Bekanntheitsgrad gestiegen.

Gleichzeitig ist durch die Einführung des Abiturs nach dem 12. Schuljahr (G8) festzustellen, dass immer mehr junge Menschen nach der Schulzeit noch ein Jahr der Orientierung und Reife brauchen und/oder eine Auszeit zwischen Schule und Ausbildung benötigen und sinnvoll nutzen möchten. Dies spiegelt sich in den Bewerberzahlen und in den Rückmeldungen der Freiwilligen wieder.

In den kommenden Jahren wird sich zeigen, inwieweit diese Tendenz weiterhin anhält und dem demografischen Knick etwas entgegenwirkt, oder ob sie rückläufig sein wird.

Weitere Ziele

  • Ein weiteres Ziel für die nächsten Jahre ist für das Diakonische Werk deshalb die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und der Ausbau von Kommunikationsstrukturen, z.B. in die Schulen hinein, durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen sowie Nutzung der sozialen Netzwerke.
  • Das positive Image von Kirche und Diakonie als Anbieter von Freiwilligendiensten und als Arbeitgeber weiter zu stärken, wird eine Herausforderung in den kommenden Jahren sein.
  • Wichtig ist, dass beim Einsatz der Freiwilligen auch zukünftig die Arbeitsmarktneutralität gewahrt bleibt und Freiwillige nicht als Ersatz für die fehlende hauptberufliche Kraft gesehen und eingesetzt werden.
  • Vor allem ist es unabdingbar, dass für Anleitende in Kirche und Diakonie die Zeitressourcen, die eine gute Einarbeitung und Anleitung verlangen, zur Verfügung gestellt werden und die Teilnahme an Fortbildungsangeboten für alle Anleitenden selbstverständlich ist.