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Rückblick

Fusion

vergangen

Im Herbst 2012 fand die schon vorher vollzogene Fusion zwischen Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed) zum neuen Werk Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst mit den Umzügen von Bonn und Stuttgart nach Berlin ihren Abschluss. Alle Abteilungen und Dienste sind in Berlin angekommen. Am neuen Standort wurde ein neues Gebäude bezogen. Auch das Diakonische Werk der EKD hat seinen Umzug nach Berlin vollzogen und ist als gemeinsames Werk das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) entstanden. Neben den „laufenden Geschäften“ gilt es am neuen Standort Prozesse neu zu beschreiben und Prozessabläufe neu zu organisieren. Durch Umzug und Fusion ist ein neues Gesamtwerk entstanden und auch die Gremien wurden neu bestimmt und zusammengesetzt. Es entsteht eine neue Arbeitskultur und das neue Werk insgesamt ist noch dabei, sich zu einem neuen Ganzen zu entwickeln.

Für die Arbeit in der Landeskirche war und ist die Fusion nur bedingt von Bedeutung. Einige Strukturen haben sich verändert, einige Ansprechpartner sind neu, aber die meisten Aufgaben innerhalb unserer Landeskirche sind die gleichen geblieben. Nach wie vor unterstützt Brot für die Welt Partner in Osteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika. Lediglich die Finanzierung ist breiter geworden. Neben Spenden, Kollekten sowie Kirchensteuermitteln sind es nun auch Mittel der Bundesregierung und der EU die für die Arbeit zu Verfügung stehen. So werden wir weiterhin informieren, Bildungsangebote machen und auf Zusammenhänge hinweisen, um Kollekten und Spenden bitten, um so die Arbeit von Brot für die Welt zu unterstützen.

Engagement von Gemeinden und Einzelpersonen

Im Diakonischen Werk der Landeskirche ist seit langem der Beauftragte für Brot für die Welt der Landeskirche verortet. Von dort werden Kollekten und Sammlungsaktivitäten ebenso unterstützt wie die Auswahl von Plakaten und anderen Materialien. Gemeinden, Kirchenkreise und Einzelpersonen können sich informieren, Bildungsangebote abfordern und sich beraten lassen. Eine Homepage (www.brot-fuer-die-welt.de/hannovers) unterstützt dabei. Seit der Mitte des Berichtszeitraumes unterstützt ein Fundraiser (in Teilzeit) die Arbeit.

Das Engagement in unserer Landeskirche ist nach wie vor groß. Trotz vielfältigster eigener Sammlungsaktivitäten haben Sammlungen und Kollekten für Brot für die Welt einen hohen Stellenwert und werden in allen Gemeinden durchgeführt.

Erstellung und Nutzung von Materialien

Hilfreich waren und sind dabei die Materialien von Brot für die Welt – sowohl die zentral erstellten als auch Arbeitsmaterialien, die in unserer Landeskirche entstanden sind.

So entsteht alljährlich eine CD-ROM mit einem oder mehreren für die Gemeindearbeit aufbereiteten Projektbeispiel von Brot für die Welt. In den letzten Jahren waren es Projektbeispiele aus Niger (Fischerei), Peru (Kartoffeln) und Kenia (Landwirtschaft im Klimawandel).

Neben den schon genannten Projektbeispielen waren die Ernährungskampagne von Brot für die Welt und die Thematik „Landgrabbing“ als Themen auf der Agenda. Mit Vorträgen und Seminaren war der Beauftragte in den Gemeinden der Landeskirche unterwegs. Eine besondere Zielgruppe dabei waren Männergruppen. Diese haben Vorträge zu den vorgenannten Themen in besonderer Weise nachgefragt.