kopf

Ausblick

Verstärktes Angebot

zukunft

Der zunehmenden Diversifizierung einerseits und der zurückgehenden personellen Ausstattung in Kirchenkreisen und Verbänden andererseits begegnet das Landesjugendpfarramt mit einem verstärkten Angebot zur fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes vor Ort durch verschiedenste Formen der Beratung und der maßgeschneiderten Fortbildung.

Themenfelder

Gleichzeitig müssen sowohl traditionell nachgefragte, als auch wieder neu ins Blickfeld geratene Themenfelder seitens des Landesjugendpfarramts fachlich im Blick behalten und im bestehenden Kollegium bearbeitet werden: neben den Themenfeldern Kultur, Musik und social media sind es die Themen Milieuverengung, soziale Gerechtigkeit, Altersgruppen in der Jugendarbeit ( junge Erwachsene) Inklusion und Jugend im ländlichen Raum, die fachlich und pädagogisch in den Blick genommen werden.

Finanzielle Unterstützung

Die vorgenommenen Kürzungen von Personalstellen, sowohl im Landesjugendpfarramt als auch teilweise in den Kirchenkreisen haben angesichts der wachsenden notwendigen Differenzierungen, hinsichtlich der fachlichen Anforderungen und im Blick auf gelingende Konzepte zur Nachwuchsförderung bereits deutliche Auswirkungen.

Die mit Aktenstück 98 vorgenommene Priorisierung dieses Arbeitsfelds hat mit den Verstärkungsmitteln erfreuliche finanzielle Unterstützung möglich gemacht. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist in der Zukunft weiter - auch personell - zu verstärken. Die konzeptionelle Arbeit an der weiteren Verschränkung von Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit, die Ausweitung von schulnaher Jugendarbeit und eine Intensivierung von einer gut vernetzten Arbeit mit Kindern sind von strategischer Bedeutung für das zukünftige kirchliche Handeln.

Strukturen weiterentwickeln

Kirchenvorstände und Pfarrämter sollen zukünftig mit für sie passenden Fort- bildungsformaten und –angeboten qualifiziert werden, um angesichts der viel- fältigen aktuellen Herausforderungen weiterhin oder auch neu kinder – und jugendgemässe Angebote vor Ort machen zu können.

Dabei muss in allen Veränderungsprozessen überlegt werden, wie die Strukturen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so weiter entwickelt werden, dass dies Arbeit auch des Landesjugendpfarramtes zukünftig verlässlich und sinnvoll geschehen kann.