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Rückblick

Ausbildung

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Im Religionspädagogischen Institut Loccum werden seit 2003 jährlich 20-25 Kirchenpädagoginnen und -pädagogen ausgebildet, deren kontinuierliche Fortbildung gehört ebenfalls zu diesem Aufgabengebiet.

Die gewachsene Struktur von Kirchenpädagogikbeauftragten und geschulten und qualifizierten Fachkräften bildet sich in den Fortbildungsformaten ab. Dabei bildet die exemplarisch-konkrete Erschließung der Einzelkirche die Wurzel für transferierende Prozesse unterschiedlicher Beteiligter in unterschiedliche Lernfelder.

Kirchenpädagogische Veranstaltungen und Kompetenzen schaffen eine Verbindung zwischen laienhafter und beruflicher Professionalität. Kirchenpädagogische Werkstätten werden zum Projektlernen zwischen Kirche und Schule genutzt.

Als leibräumliche, symbolische Struktur Stein gewordenen Glaubens ist die Entdeckung und kirchenpädagogische Erschließung von Kirchen inzwischen etabliert und hat zu großer Aufmerksamkeit von binnen- wie außenkirchlicher Seite geführt.

Für die Arbeit am Religionspädagogischen Institut ist maßgeblich, dass Kirchen aufgrund ihrer „Topographie des Heiligen“ Begegnungsorte, aber auch Bildungsorte sind, die Kult und Kultur für professionell tätige Religionspädagoginnen und -pädagogen ebenso wie für Ehrenamtliche zwischen Kirche und Schule aufschließen und damit die Räumlichkeit von Religion lehr- und lernbar machen.

Dies geschieht von der Sensibilisierung für Räume an bis zur Projektgestaltung in konkreten eigenen und fremden Gemeinden. Als Orte fungieren verschiedenste Kirchen und Gemeinden, so auch Profilgemeinden, aber auch Museen.

„Als „authentische Orte” motivieren Kirchen zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem eigenen Handeln in der Gegenwart. Als Arbeit an außerschulischen, gemeindlichen Lernorten in Kirchenräumen bietet Kirchenpädagogik Raum für Projekte zwischen Kirche und Schule: 

  • Einbezug von materieller Kultur (z.B. Kirchenbüchern), um biografisches Lernen zu aktivieren (nach Vorbildern oder Menschen in der Gemeinde forschen
  • Der differenzierte Umgang mit originalen Zeugnissen der Geschichte schärft auch den Blick für die Gegenwart.
  • In wachsender konfessionell-kooperativem Lernen sind Kirchen Orte ökumenischer Begegnung
  • Aspekte religionspolitischen und ethischen Lernens (Jugendliche können der Frage nachgehen, warum Menschen in unserer Zeit in Kirchenräumen Asyl suchen).