kopf

Ausblick

Junges Arbeitsgebiet

zukunft

Die Kirchenpädagogik als immer noch „junges“ pädagogisches Arbeitsgebiet entwickelt sich seit Jahren kontinuierlich weiter. Neue Herausforderungen und Anknüpfungspunkte für dieses Arbeitsfeld liegen gegenwärtig in der 
 

  • Kompetenzorientierung in den Ausbildungen. Mit der Kompetenz- orientierung und der Anbindung an Kerncurricula gilt es inhaltlich theologische Anknüpfungspunkte auszuloten. Hier hat sich das Thema „Frieden und Versöhnung“ in besonderer Weise herauskristallisiert, weil mit ihm die kulturelle, religiöse, theologische, aber auch politische Dimension der Baulichkeit von Kirche aufgegriffen werden können. Auf der prozessbezogenen Seite der Kompetenzen erweist sich Wahrnehmungs- und Gestaltungskompetenz an Kirchen als subjektbezogener Weg, Topografien christlicher Orte zu begehen. Die kirchenpädagogische Arbeit begreift sich hier als Schnittstelle zu anderen Pädagogiken von Kultur: Museumspädagogik und Musikpädagogik gehören ebenso dazu wie Architektur und Liturgik. Diese Verknüpfungen und Weiterentwicklungen sind zukünftig weiter zu erarbeiten.
  • Kirchenpädagogik kann zukünftig verstärkt der Förderung interreligiöser Kompetenz durch Konzepte zur Begehung andersreligiöser Stätten dienen. Diese Aufgabe ist wesentlich für die Vertiefung des interreligiösen Dialogs, gerade im Bereich von Kindertagesstätten und Schulen als Orte multi- religiösen Zusammenlebens.
  • Schließlich sind Anknüpfungen an weitere religionspädagogische Felder wie Friedenspädagogik und Liturgisches Lernen sinnvoll und geboten.