kopf

Arbeit mit Älteren

Hoher Stellenwert in Kirchengemeinden

grundtext

Die Arbeit mit Älteren hat in Kirchengemeinden eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert.

Die Hinwendung zum Alter seitens der Kirche wird vor allem deutlich in der Betreuung pflegebedürftiger und hoch betagter Menschen durch die Diakonie-Sozialstationen, in kirchlichen Heimen und Einrichtungen, durch Aktivitäten von Besuchsdiensten bei Alleinstehenden und anlässlich von Geburtstagen im höheren Lebensalter. Aber auch durch das Bestehen von Senioren- und Altenkreisen in den Kirchengemeinden, in denen ältere Menschen in regelmäßigen Abständen zusammenkommen, um über diese Treffen Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch, zum Feiern und zu Ausflügen zu haben, zeigt es sich.

Auf dem Gebiet der Landeskirche bestehen über 1.600 dieser Kreise, mit denen ca. 29.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht werden (Jahr 2011).

Das Arbeitsfeld „Arbeit mit Älteren“ wurde Ende des Jahres 2008 im Umfang einer Personalstelle im Haus kirchlicher Dienste eingerichtet. Das Aufgabengebiet ist mit einer Referentin und einem Referenten besetzt, die ihre Tätigkeiten dort jeweils mit einem Anteil von 0,5 einer Vollzeitstelle wahrnehmen.

Hauptaufgaben des Arbeitsfeldes sind:

  • Beratung von Kirchengemeinden und Kirchenkreisen in Fragen der Arbeit mit Älteren (inhaltliche Gestaltung; Situationsanalysen und Konzeptionsentwicklungen)
  • Bereitstellung von Materialien und Durchführung von Informationsveranstaltungen (Fachtagen, Seminaren, Ausstellungen) zu den Themen „Demografischer Wandel“ und „Arbeit mit Älteren“
  • Unterstützung und Schulung von ehrenamtlich tätigen Leiterinnen und Leitern von Seniorenkreisen
  • Förderung der Vernetzung von Kirche mit außerkirchlichen Organisationen und Institutionen im Zuge der gemeinwesenorientierten, demografiegerechten Entwicklung von Kirchengemeinden und -kreisen.