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Männerarbeit

Zeitgemäße Gestaltung der Männerrolle

grundtext

Die Männerarbeit im Haus kirchlicher Dienste motiviert Männer sich am kirchlichen Leben zu beteiligen und die Bedeutung des Glaubens für die eigene Lebensgestaltung zu erfahren. Wir suchen das Gespräch mit Männern über eine zeitgemäße Gestaltung der Männerrolle, eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft, eine lebensdienlichen Spiritualität und Frömmigkeit für den Alltag und einen Lebensstil, der sich aus der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Schöpfung ergibt.

Mit ihrem Schulungs- und Beratungsangebot und ihren Arbeitsmaterialien trägt die Männerarbeit dazu bei kirchliche Angebote für Männer vor Ort auszubauen und die Leiter von Männerprojekten zu qualifizieren. Weil Männer im Bild der Gemeinde häufig wenig in Erscheinung treten, ist uns daran gelegen, Kirchengemeinden für die Belange der Männer zu sensibilisieren, damit gleiche Teilhabe am kirchlichen Leben möglich ist und Geschlechtergerechtigkeit gelebt wird.

Kirchlichen Lern- und Erfahrungsorten außerhalb der Kirchengemeinde kommt wachsende Bedeutung zu. Einkehrtage, Seminare, Pilgerangebote, Studienfahrten und Freizeiten für Männer, insbesondere auch Väter und ihre Kinder sind Gelegenheiten für persönliche und geistliche Erfahrungen. Die Männerarbeit ist bestrebt, haupt- und ehrenamtliche Leiter von männerspezifischen Angeboten in der Landeskirche zu unterstützen und Kooperationen mit kirchlichen Bildungseinrichtungen einzugehen, damit entsprechende Formate entwickelt und vorgehalten werden.

Um mit Männern ins Gespräch zu kommen, braucht es Ansprechpartner in den Gemeinden, Kirchenkreisen und Sprengeln unserer Landeskirche. Ehrenamtliche Sprengelleitungsteams koordinieren und fördern die Männerarbeit in den Sprengeln. Eine stärkere Verankerung der Männerarbeit auf Kirchenkreisebene wird durch die Gewinnung und Begleitung von Kirchenkreisbeauftragten für Männerarbeit gefördert. Eine hauptamtliche Präsenz in den Sprengeln durch Referenten der Männerarbeit wird künftig nicht mehr vorgehalten werden können.