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Konfirmandenarbeit

Zukunftsfähigkeit von Gemeinden und Kirche

grundtext

Was bedeutet mir Gott? Wie verändert der Glaube mein Leben? Was heißt es, als Christ oder Christin zu leben? Was bewegt Kinder und Jugendliche heute? Was sind ihre Fragen, ihre Hoffnungen, ihre Sehnsüchte?

An diesen Fragen orientiert sich gelingende Konfirmandenarbeit. Sie ermöglicht das Erleben christlicher Gemeinschaft und lebendiger Frömmigkeitspraxis. Eine zentrale Gelingensbedingung ist die Schaffung eines offenen Raumes für die jugendliche Suche nach Sinn und Orientierung. Deshalb heißt es im ersten Artikel des Kirchengesetzes zur Konfirmandenarbeit von 2011: „Die Kirchengemeinde lädt durch die Konfirmandenarbeit Kinder und Jugendliche zum Glauben ein. Die Konfirmandenarbeit ist ein wesentliches Bildungsangebot der Kirchengemeinde. In der Konfirmandenarbeit erhalten Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, sich im Glauben zu bilden und auf die Konfirmation vorzubereiten. Ihnen werden Erfahrungsräume des Glaubens eröffnet. Mit anderen gemeinsam können sie christliches Leben in ihrer Kirchengemeinde gestalten.“

Die Konfirmandenarbeit ist seit ungefähr 10 Jahren erneut in Bewegung – ausgelöst durch den Strukturwandel unserer Kirche und die Veränderungen in der Schullandschaft. In vielen Gemeinden sind neue Modelle mit unterschiedlichen Arbeitsformen erprobt und erfolgreich durchgeführt worden. Auf diesem Hintergrund hat die 24. Landessynode auf ihrer VIII. Tagung im Mai 2011 ein neues Gesetz für die Konfirmandenarbeit in der Landeskirche beschlossen. Das Landeskirchenamt hat zudem neue Rahmenrichtlinien erlassen. Dadurch hat die Konfirmandenarbeit ein zukunftsfähiges Fundament und eine inhaltliche, organisatorische und methodische Grundlage erhalten. Die Genehmigungsverfahren haben sich verschlankt bzw. sind vielfach überflüssig geworden. Die Konfirmandenarbeit ist auf eine gesicherte Grundlage gestellt, mit der die Gemeinden und Regionen arbeiten können und es auch tun. Die Konfirmandenzeit gelingt, wenn Kinder und Jugendliche in den christlichen Glauben hineinwachsen und den christlichen Glauben einüben. Damit ist sie von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden und Kirche.