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Allgemeinbildende Schulen in landeskirchlicher Trägerschaft - Evangelische Schulen

Bildung und Erziehung in evangelischer Verantwortung

grundtext

Die Gründung vier weiterer evangelischer Schulen auf dem Gebiet der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers seit dem Jahr 2007 zeigt an, dass immer mehr Eltern für ihre Kinder Bildung und Erziehung in evangelischer Verantwortung wünschen.

Zurzeit sind vier Gymnasien (Hildesheim, Dassel, Meine, Nordhorn), eine Integrierte Gesamtschule (Wunstorf) und eine Grundschule (Wolfsburg) in der Trägerschaft der Landeskirche. Weiterhin gibt es mehr als 90 Förderschulen und Berufsbildende Schulen in diakonischer Trägerschaft.

Die evangelischen Schulen verstehen sich als exemplarische Bereicherung für das öffentliche Schulwesen. Sie nutzen dabei mögliche pädagogische Gestaltungsmöglichkeiten, suchen nach neuen Wegen in Bildung und Erziehung und bringen ihre Erfahrungen in den gesamtgesellschaftlichen und bildungspolitischen Dialog ein.

Evangelische Schulen sind inklusive Schulen im umfassenden Sinn. Sie arbeiten auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes, wonach jedes Kind als Ebenbild Gottes in seiner Einzigartigkeit und Würde geachtet und wertgeschätzt ist. Die Umsetzung der Inklusion zielt darauf, dass Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren Fähigkeiten, Beeinträchtigungen und von ihrer ethnischen, kulturellen und sozialen Herkunft miteinander und voneinander in einer Schule lernen. Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, je nach ihren Voraussetzungen und Fähigkeiten bestmöglich unterstützt zu werden.

Evangelische Schulen werden in der Regel als Ganztagsschulen geführt und bieten Klassen mit besonderen Profilen an (z.B. Musik-, Medien-, Laptop- oder Forscherprofil).

Sie möchten besondere Lern- und Lebensorte sein, in denen Wertschätzung, Vertrauen und Ermutigung die Grundlage von innovativer Pädagogik ist. Das genaue Schulkonzept wird stets mit den Menschen vor Ort entwickelt, die in und mit einer evangelischen Schule leben und arbeiten.

Evangelische Schulen wollen zeigen, dass die religiöse Bildung ein wesentlicher Bestandteil aller Bildung ist. So zeichnen sich evangelische Schulen durch soziales und diakonisches Lernen aus. Selbstverständlich tragen Schulgottesdienste, Andachten und eine besondere Gestaltung religiöser Feste sowie der verbindliche Religionsunterricht zum Selbstverständnis der Schule bei.