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Allgemein

Große Außenwirkung und Attraktivität

grundtext

Die Kirchenmusik zählt zu den kirchlichen Arbeitsfeldern mit der absolut größten Außenwirkung und Attraktivität. Die EKD-Statistik für das Jahr 2012 belegt, dass sich mehr als eine halbe Million Menschen in kirchlichen Chören und Musikgruppen engagieren und dass mehr als 7,3 Millionen Menschen kirchenmusikalische Veranstaltungen besuchen.

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers hat mit der Gründung des „Zentrums für Gottesdienst und Kirchenmusik – Michaeliskloster“ in der Kirchenmusik einen Schwerpunkt kirchlicher Arbeit gesetzt. Sie unterstützt die stilistische Vielfalt der Kirchenmusik, u.a. durch die Förderung von Gospel und Pop.

Die Grundstandards der Kirchenkreise aus dem Jahr 2012 bestätigen die hohe Wertschätzung, die die Kirchenmusik in den Gemeinden und Kirchenkreisen genießt.

Kirchenmusik ist ein Querschnitts-Handlungsfeld der Kirche. Sie erfüllt eine Vielfalt an kirchlichen Aufgaben. So gilt z. B.:

  • Sie ist Verkündigung, indem sie die gute Nachricht von Gottes bedingungsloser Liebe zu allen Menschen mit den Ausdrucksformen von Musik, Text und Bewegung (Tanz) vermittelt;
  • sie ist missionarisch, indem sie viele Menschen mit der guten Nachricht in Berührung bringt, die sonst am kirchlichen Leben wenig teilnehmen;
  • sie vermittelt kulturelle Bildung an Kinder, Jugendliche und Erwachsene – in ländlichen Regionen nicht selten als wichtigster Kulturträger;
  • sie ist über die Chöre und Musikgruppen ein bedeutender Faktor für die aktive Kirchenbindung.