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Büchereiarbeit

Sprach- und Leseförderung

grundtext

Evangelisch öffentliche Büchereien leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildungs- und Kulturarbeit der Kirche. Sie vermitteln Literatur für alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen und sind durch ihre offene und niederschwellige Arbeit Türöffner auch für distanzierte Gemeindemitglieder.

Ein Schwerpunkt evangelischer öffentlicher Büchereien ist die Sprach- und Leseförderung, um Kinder aus bildungsfernen Familien zu unterstützen.

Neben den Gemeindebüchereien gibt es Krankenhaus- und Heimbüchereien. Sie bringen Bücher ans Krankenbett und die Mitarbeitenden haben Zeit für Gespräche.

Die Büchereiarbeit im Haus kirchlicher Dienste ist die zuständige Fachstelle für die zurzeit 135 evangelischen öffentlichen Büchereien in der Landeskirche, die Mitglieder im Dachverband „Evangelisches Literaturportal e.V. – Verband für Literaturvermittlung und Leseförderung“ sind.

Die Arbeit in den Büchereien wird zum überwiegenden Teil von ehrenamtlich Mitarbeitenden ( 97 % Frauen) geleistet. Für deren Aus- und Fortbildung bietet das Arbeitsfeld jährlich einen Grundkurs Büchereiarbeit an, in dem bibliothekarische und literaturwissenschaftliche Grundkenntnisse vermittelt werden. Dieser Grundkurs ist Voraussetzung für die Qualifizierung zur Fachfrau/zum Fachmann für Büchereiarbeit, Literaturvermittlung und Leseförderung des Dachverbandes.

Weiter veranstaltet die Büchereiarbeit Literaturseminare und Praxistage, Seminare für Büchereileiterinnen und Büchereileiter, Krankenhausbüchereiseminare sowie regelmäßige Regionaltreffen mit Erfahrungsaustausch und aktuellen Buchvorstellungen. Sie berät die Mitarbeitenden in fachlichen Fragen, erstellt Arbeitshilfen und unterstützt die Veranstaltungsarbeit vor Ort.

Das Arbeitsfeld unterhält eine Zentral- und Ergänzungsbücherei in Hannover, deren Bestand (12.546 Medieneinheiten) den Büchereien im gesamten Gebiet der Landeskirche in Form von Blockausleihen oder themenspezifischen Buchpaketen zur Verfügung gestellt wird.