kopf

Ausblick

Attraktives Veranstaltungsformat

zukunft

Die besondere Erlebnisqualität, eine an der Freiheit des Adressaten orientierte Veranstaltungsplanung und wachsende ökumenische Kooperationen machen die „Lange Nacht der Kirchen“ auch in Zukunft zu einem attraktiven Veranstaltungsformat.
Es seien nur einige Stichworte genannt:

  • Bei einer „Langen Nacht“ kann man sich die Welt des Glaubens ergehen, das Format ist am religiösen Subjekt orientiert;
  • Kirchen positionieren sich als prägende Kulturfaktoren in der Stadt und bringen ihre Gebäude weiterhin kreativ ins Spiel;
  • eine organisatorische Herausforderung: den Wissenstransfer organisieren, damit das Konzept noch weitere Kreise ziehen kann;
  • es müssen unterschiedliche Konzepte für urbane Metropolen und Städten im ländlichen Bereich entwickelt werden;
  • in der Planung sind, Erkenntnisse der Milieuforschung noch intensiver einzubinden, um eine breitere Zielgruppenstreuung zu erreichen;
  • bleiben wird die Frage nach Wegen zwischen der punktuellen Erfahrung in der Nacht auf der einen und der Wahrnehmung anderer kirchlicher Angebote auf der anderen Seite; oder können wir lernen zu bejahen, dass auch der Flaneur, die Flaneurin mit ihrem punktuellen Kontakt „vollwertige“ Gäste und als solche willkommen sind?
    Angesichts des hohen planerischen Aufwands bietet sich eine Kombination der „Langen Nacht“ mit anderen Veranstaltungen (z.B. mit dem Gospelkirchentag in Hannover in 2008) an;
  • mancherorts geschieht eine Ausweitung des Formates z.B. auf eine Lange Nacht der Religionen (vgl. Berlin in diesem Jahr);
  • im städtischen Raum ist eine stärkere Einbeziehung von Migrantengemeinden/ Interkulturalität anzustreben.