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Kirchenläden, Lange Nacht der Kirchen ...

Abwechslungsreiches Programm in Kirchenräumen

grundtext

Die „Lange Nacht der Kirchen“ ist ein Veranstaltungsformat, das sich an entsprechende Konzepte in der Kulturarbeit in Großstädten andockt. In einer Nacht lockt ein abwechslungsreiches Programm Nachtschwärmerinnen und Flaneure in die geöffneten Kirchenräume. Kommen und Gehen ist dabei bewusst gewünscht.

Für eine Nacht öffnen sich Kirchen-Türen für den Reichtum kirchlicher Gegenwartskultur, Tradition und Innovation, Klassik und moderner Inszenierungen, Klang, Wort und Raum. Kirche wird mit allen Sinnen erfahrbar, wo Menschen hören und reden, tanzen und feiern, beten und singen, essen und trinken.

Vorhandene Profilierung für Zielgruppen wird ergänzt durch weitere thematische Schwerpunkte. In der Kirchen-Nacht wird eine Kirche z.B. zur Theater-Kirche, Konzert-Kirche, „Raum-der-Stille“-Kirche, Taizé-Kirche, Kunst-Kirche, Kirche für Gregorianische Gesänge oder für moderne Kirchenmusik, Tango- oder Sport-Kirche.

Grenzüberschreitungen zwischen unterschiedlichen Welten werden gewagt, Dialoge zwischen Kunst und Kirche bilden einen besonderen Reiz der Kirchennächte.

Eine „Lange Nacht der Kirchen“ stärkt die Zusammenarbeit und die gemeinsame Identität der Kirchen am Ort, oft auch als ökumenische Kooperation.

Neben der Kerngemeinde fühlen sich - zum Teil sogar mehrheitlich - selten gesehene Gemeindemitglieder oder „Fremde“ eingeladen. Darauf müssen sich Gastgeber einstellen bzw. umstellen. Zur Inszenierung gehört in einer solchen Nacht nicht nur das „In-Szene-setzen“ des Kirchraumes, sondern vor allem kommunikative und kurzweilige - aber eben nicht „vereinnahmende“ - Angebote.

Eine „Lange Nacht der Kirchen“ - in der die eigentlichen „Stars“ die Kirchengebäude (innen und außen) sind – versteht sich als Angebot zum Kennenlernen einer für alle Menschen offenen und selbstbewussten Kirche, die sich präsentiert mit all ihren Möglichkeiten und Facetten vom christlichen Glauben erzählt und ihn erlebbar macht.