kopf

Der Auftrag des Zentrums für Seelsorge

grundtext

Mit dem Zentrum für Seelsorge qualifiziert die Landeskirche beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende für die seelsorgliche Arbeit in den Gemeinden und auf anderen kirchlichen Handlungsfeldern. Zugleich werden die Seelsorgefelder konzeptionell weiterentwickelt und miteinander vernetzt.

Die Seelsorge wird als Grunddimension kirchlichen Handelns gestärkt und profiliert. Zur Erfüllung seiner Aufgabe sucht das Zentrum das interdisziplinäre Gespräch mit Einrichtungen, Verbänden und Forschungsstätten, die in Praxis und Theorie mit seelsorgerelevanten Fragestellungen der Human-, Sozial- und Lebenswissenschaften befasst sind. Das Zentrum fördert die Zusammenarbeit der seelsorglichen und supervisorischen Arbeitsbereiche in der Landeskirche und strebt Vernetzungen an.

Das Zentrum für Seelsorge bietet der Landeskirche mit ihren Sprengeln, Kirchenkreisen, Gemeinden und Einrichtungen sowie auch der außerkirchlichen Gesellschaft fachliche Beratung in Fragen von Seelsorge und Supervision an. Es sorgt für die Weiterentwicklung der Standards für die Supervision und bietet Fachberatung für supervisorische Fragestellungen.

Das Zentrum beobachtet für die Seelsorge relevante gesellschaftliche Veränderungsprozesse, reflektiert sie im Austausch mit angrenzenden Fachgebieten und nutzt Impulse aus dem interdisziplinären Gespräch für die konzeptionelle Weiterentwicklung von Seelsorge, Beratung und Supervision.

Zur Erfüllung des Grundauftrages des ZfS wurde ein Kuratorium gebildet. Es nimmt im Auftrag des Landeskirchenamtes die Befugnisse der Landeskirche als Trägerin des ZfS wahr. Zu den Aufgaben des Kuratoriums gehören insbesondere die Beratung und Beschlussfassung über

• die Grundsätze der Arbeit des ZfS
• Regelungen für die Abläufe und Zuständigkeiten bei der inhaltlichen, personellen und finanziellen Planung und Durchführung von Aus-, Fort und Weiterbildungsangeboten, einschließlich eines internen Kontrollsystems zur Absicherung von vermögens- und zahlungsrelevanten Prozessen und zur Überwachung von deren ordnungsgemäßer und wirtschaftlicher Bearbeitung
• den Haushaltsplan aufgrund der Vorlage der Direktorin oder des Direktors
• den Tätigkeitsbericht der Direktorin oder des Direktors
• die Begründung und die Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen, soweit sich das Kuratorium dies vorbehalten hat.
 

Daten und Fakten

infos
  • Im Zentrum für Seelsorge (ZfS) sind in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Seelsorge, Supervision und Leitung 13 Pastorinnen und Pastoren mit insgesamt neun Stellen, ein Psychologe mit einer halben Stelle sowie elf Pastorinnen und Pastoren mit einem landeskirchlichen Auftrag für Spezialseelsorge mit insgesamt 6,5 Stellen tätig. Hinzu kommen drei Stellen in Sekretariat und Verwaltung.
  • Das ZfS befindet sich im ehemaligen Gebäude des Sozialwissenschaftlichen Instituts in Nachbarschaft zur Hochschule Hannover, Fakultät V (Diakonie, Gesundheit, Soziales) an der Blumhardtstraße 2A, 30625 Hannover. Es hält Tagungsräume für Fortbildungen und fachlichen Austausch zu Fragen von Seelsorge, Beratung und Supervision vor. Im Zentrum angesiedelt sind neben Leitung, Verwaltung und Sekretariat weitere sechs Dienststellen für zentrale Bereiche landeskirchlicher Beauftragter in Seelsorge und Beratung.
  • Das ZfS ist zentraler Ansprechpartner für Seelsorge, Beratung und Supervision gemäß dem Beschluss der 24. Landessynode vom November 2012.
  • Am 1. April 2013 hat Direktor Martin Bergau seinen Dienst aufgenommen. Die Eröffnung des Zentrums fand am 19. Juni 2014 statt.