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Landeskirchliche Gemeinschaften

Selbständige Werke innerhalb der Landeskirche

grundtext

Landeskirchliche Gemeinschaften sind Gemeinden, die als selbständige Werke innerhalb der Landeskirche organisiert sind. In ihnen wirken neben vielen Ehrenamtlichen hauptamtliche Prediger und Predigerinnen, die von den Gemeinschaften selbst alimentiert werden.
Fast alle Mitglieder der Gemeinschaften und alle Hauptamtlichen sind Glieder der Landeskirche. Die Prediger werden von der jeweiligen Landessuperintendentin bzw. dem jeweiligen Landessuperintendenten eingeführt. Seit 2007 gibt es eine aktualisierte Vereinbarung zwischen der Landeskirche und den Gemeinschaften.

Auf dem Boden der Landeskirche gibt es drei Gemeinschaftsverbände.

Im Hannoverschen Verband landeskirchlicher Gemeinschaften (HVLG)gibt es 26 Bezirke mit ca. 150 Orten, an denen Gemeinschaftsaktivitäten stattfinden. 25 hauptamtliche theologische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Prediger/-innen) und über 1.000 Ehrenamtliche sind im Hannoverschen Verband tätig.
Ein besonderes Ereignis im Jahreslauf ist der „Evangelische Congress“, zu dem mehr als 1.000 Gäste kommen. Publizistisch ist der HVLG in dem Magazin des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes „wir“ mit einer Regionalbeilage vertreten.

Zum Ohofer Verband zählen sich 24 Gemeinschaften und Gemeinden unterschiedlichster Größe. Vom Harz bis nach Hamburg gehören etwa 750 Mitglieder zu verschiedenen Ortsgemeinden. Das Zentrum liegt im Ort Ohof bei Meinersen (Peine). Organisiert ist der OGV e.V. mit sechs weiteren Gemeinschaftsverbänden im Bund evangelischer Gemeinschaften.

Der Evangelische Ostfriesische Gemeinschaftsverband e.V. (OGV) ist ein freies missionarisches Werk innerhalb der Evangelischen Landeskirchen, bestehend aus derzeit 18 Gemeinschaften und 6 befreundeten Kreisen. 6 hauptamtliche Prediger und ca. 175 Ehrenamtliche wirken im OGV. Innerhalb des OGV konnte die Auricher Gemeinschaft 2012 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern.

Als einzelne Gemeinde steht die Evangelisch-lutherische Christus-Brüdergemeinde e.V. in einer geregelten Beziehung zur Landeskirche. Sie ist eine selbständige christliche Gemeinde in Gifhorn und organisiert sich als eingetragener Verein. Am Sonntag besuchen etwa 120-150 Menschen den Gottesdienst. Die Gemeinde hat einen hauptamtlichen Prediger.
2013 wurde mit der Gemeinde eine dem Vertrag mit den landeskirchlichen Gemeinschaften entsprechende Vereinbarung getroffen.