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Landeskirchliche Gebäude

Gebäudebestand deutlich reduziert

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Zu den landeskirchlichen Gebäuden gehören neben den Dienstgebäuden des Landesbischofs, des Landeskirchenamtes und des Hauses kirchlicher Dienste etwa 20 weitere Gebäude, die von landeskirchlichen Einrichtungen oder als Landessuperintendenturen und Dienst- wohnungen von Landessuperintendenten genutzt werden.

Hinzu kommen Schulgebäude der Paul-Gerhard-Schule in Dassel und des Gymnasiums Andreanum in Hildesheim sowie mehrere Wohnhäuser mit insgesamt neun Wohnungen, die überwiegend an kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Ruheständler und Ruheständlerinnen vermietet sind.

Die landeskirchlichen Gebäude und Liegenschaften werden in der Bilanz der Landeskirche ausgewiesen und detailliert jeweils in der Anlage zu den Jahresabschlüssen dargestellt.

Die landeskirchlichen Gebäude in Hannover werden durch eine Architektin des Landeskirchenamtes betreut. Für die übrigen Objekte der Landeskirche außerhalb von Hannover sind jeweils die örtlichen Ämter für Bau- und Kunstpflege zuständig.

In den letzten sechs Jahren ist der Gebäudebestand der Landeskirche im Zuge der Bemühungen, die kirchlichen Aktivitäten auf möglichst wenige Gebäude und Standorte zu konzentrieren,  weiter deutlich reduziert worden. Neben der Veräußerung von sechs Ein- und Zweifamilienhäusern wurden drei Tagungsstätten (Springe, Bad Bederkesa, Falkenburg), zwei Studenten- wohnheime und ein Gemeindehaus (Göttingen, Clausthal-Zellerfeld, Bovenden) sowie zwei ehemalige Predigerseminare (Rotenburg, Celle) abgegeben.

Erworben wurde ein Einfamilienhaus zur Nutzung als Wohngebäude für den Landessuperintendenten für den Sprengel Ostfriesland in Emden. Ein Bürotrakt wurde neu errichtet und angeschlossen.

In den vergangenen Jahren wurden in den landeskirchlichen Einrichtungen und den Mitarbeiterwohnhäusern am Standort Loccum energetische Sanierungs-, Modernisierungs- und Brandschutzmaßnahmen in größerem Umfang durchgeführt.

Darüber hinaus wurden in den Tagungsstätten Hanns-Lilje-Haus und der Akademie Loccum die Gästezimmer in erheblichem Umfang renoviert und an den aktuellen Nutzerbedarf angepasst. Ferner ist in der Akademie in Loccum der Speisesaal erweitert worden.

Im Haus kirchlicher Dienste in Hannover wurde eine Kapelle eingerichtet und das Foyer saniert.

Die Sanierung der Heizungsanlage und der Kapelle sowie der Einbau einer neuen Küche und die Ausstattung einiger Gästezimmer mit Nasszellen erfolgten im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Verden.

Für die Zukunft ist eine noch weitere Konzentration und Verdichtung des landeskirchlichen Gebäudebestandes geplant. Es soll versucht werden, sich von denjenigen Gebäuden zu trennen, die nicht unmittelbar für die kirchliche Arbeit oder die kirchliche Verwaltung benötigt werden.

Weiterhin sollen zum Werterhalt und zur Optimierung der Nutzungsbedingungen in den landeskirchlichen Gebäuden auch gezielt (energetische) Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Am Standort der ehemaligen Evangelischen Fachhochschule in Hannover werden die baulichen Planungen zur Einrichtung eines Zentrums für Seel- sorge umgesetzt, das im Jahr 2014 seinen Betrieb dort aufnehmen soll.

Für die landeskirchlichen Gebäude im Bereich des Michaelishügels in Hil- desheim gibt es Planungen zur Optimierung der Energieversorgung.

In der Vorplanung befinden sich Umbau- und Ausbaumaßnahmen an einem Gebäudeteil des Hauses kirchlicher Dienste und der Neustädter Kirche in Hannover zur Schaffung von Tagungsmöglichkeiten u. a. für die Landessynode und für Veranstaltungen des Hauses kirchlicher Dienste. Langfristig gibt es Überlegungen zur Neuentwicklung eines Standortes für die Landessuperintendentur in Hannover.