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Denkmalpflege

Pflege und Erhalt von Baudenkmälern

grundtext

Nach dem Loccumer Vertrag (Vertrag zwischen dem Land Niedersachsen und den Evangelischen Landeskirchen von 1955) sind die Kirchen verpflichtet und berechtigt, die Pflege und Erhaltung ihrer denkmalgeschützten Gebäude selbst wahrzunehmen.

Etwa ein Drittel des kirchlichen Gebäudebestandes sind Baudenkmale; dabei handelt es sich nicht nur um Kirchen und Kapellen, sondern ebenso auch um Pfarrhäuser und andere Gebäude. Die Landeskirche und ihre Körperschaften sichern trotz knapper werdender Mittel auch weiterhin die Bausubstanz der vorhandenen Denkmale und leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Pflege und zum Erhalt der Kulturzeugnisse für die nächsten Generationen.

Für alle Maßnahmen, die an denkmalgeschützten Gebäuden in der Landeskirche durchgeführt werden sollen, ist das Benehmen mit den zuständigen Denkmalpflegebehörden des Landes Niedersachsen herzustellen. Dies gilt letztlich auch, wenn ein Baudenkmal abgerissen werden soll.

Die Landeskirche nimmt ihre Verantwortung für ihre Denkmale aber nicht nur finanziell sondern auch personell wahr, indem Baumaßnahmen an Baudenkmalen durch in der Denkmalpflege besonders geschulte Architektinnen und Architekten der Ämter für Bau- und Kunstpflege betreut und begleitet werden (vgl. Ämter für Bau- und Kunstpflege).