kopf

Ausblick

zukunft

In einer Evaluation sollen die ersten Erfahrungen mit dem neuen Gleichberechtigungsgesetz nach zwei Jahren (2015) ausgewertet werden. Sie soll aufgrund einer Befragung von Fachleuten erarbeitet werden, um bedarfsgerecht darauf reagieren zu können und Wege für mehr Geschlechtergerechtigkeit aufzuzeigen.

Im Jahr 2014 soll ein Pilotprojekt im Sprengel Hannover „Qualifizieren und Vernetzen“ gestartet werden. Dieses Projekt richtet sich sowohl an ehrenamtlich tätige Frauen als auch an Pastorinnen, die leiten bzw. leiten wollen. In gezielten Modulen sollen diese Frauen gestärkt und gefördert werden. Dieses Pilotprojekt soll auf andere Sprengel der Landeskirche übertragbar sein, um so Förderung von Frauen in der gesamten Landeskirche zu ermöglichen.

Viele Entscheidungen kirchlichen Handelns implizieren eine Bedeutung für die Geschlechterfrage, seien es Gremien zu Nachwuchsförderung kirchlicher Berufsgruppen oder Haushaltsbeschlüsse. Deshalb ist es auch in Zukunft weiterhin wichtig, die Gleichstellungsbeauftragten frühzeitig bei allen Vorhaben einzubinden und die Gendersensibilität bei beruflich und ehrenamtlich Tätigen durch gezielte Fortbildungsangebote oder verpflichtende Gendertrainings zu fördern.

Dafür sind Qualifizierungsangebote gemeinsam gestaltet mit unterschiedlichen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aufzubauen, die eine bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildung gewährleisten.

Die Fortbildung der Gleichstellungsbeauftragten, Beratung in Einzelfällen, deren Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit wird weiterhin ein Schwerpunkt der Gleichstellungsarbeit bleiben. Dazu gehört in nächster Zukunft die Erstellung eines Handbuches für die Arbeit und für den Ungang mit dem Gesetz.

Das Bedürfnis nach einer work-life-balance für beide Geschlechter wird uns alle gemeinsam weiter in Fragen von kreativer und familienfreundlicher Arbeitszeitgestaltung herausfordern. Eine familien– und carefreundliche Arbeitgeberin Kirche wird auch in Zukunft attraktiv bleiben.