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Gleichstellungsarbeit

Stabsstelle für Fragen der Gleichberechtigung

grundtext

Mit dem Beschluss der Synode vom 14. Mai 2011 zur Besetzung einer Stabsstelle für Fragen der Gleichberechtigung wird die Gleichstellungsarbeit in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers neu personell gestärkt.

Die Einrichtung dieser Stelle dient der Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern am Leben und an der Gestaltung der Landeskirche sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nach langen, oft auch kontroversen Verhandlungen wurde das Kirchengesetz zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am 30.November 2012 von der Synode verabschiedet und ist zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten.  

Das neue Gesetz soll Frauen und Männern in allen Gremien der Landeskirche und ihrer Einrichtungen die Möglichkeit eröffnen, Ämter und Berufe gleichberechtigt wahrzunehmen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Sorge- und Careaufgaben verlangt nach kreativen Umsetzungen bei den Arbeitsbedingungen. Bei Unterrepräsentanz eines Geschlechts ist gezielte Förderung notwendig.

Die finanzielle Ausstattung der Gleichstellungsarbeit in den Kirchenkreisen wurde für zwei Jahre mit 10% der Mindestausstattung der Mitarbeitervertretung vorübergehend geregelt.

Für das Gelingen der Gleichstellungsarbeit spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf innerhalb der Landeskirche eine immer stärker werdende Rolle, und gilt es in der Landeskirche auf allen Ebenen Bedingungen zu schaffen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen und so attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und auch ausreichend (Nachwuchs)kräfte für alle kirchlichen bzw. in der Kirche benötigte Berufe zu schaffen.

Die Schaffung von Chancengleichheit wird zunehmend als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen kirchlichen Handels und als Beitrag zum Managing-Diversity verstanden.

Die Gleichstellungsarbeit ist getragen von der Vision einer gerechten Gesellschaft, eines gerechten Miteinanders von Frauen und Männern in der Kirche.