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Zusatzversorgung in Kirche und Diakonie

Zusatzversorgungskasse

grundtext

Die Landeskirche ist seit dem 01.01.1968 Trägerin einer Zusatzversorgungskasse (KZVK). Die KZVK wird als rechtlich unselbstständiges Sondervermögen der Landeskirche geführt. Ihre Aufgabe ist es, den privatrechtlich Beschäftigten in der verfassten Kirche (Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Landeskirche) und in den Einrichtungen der Diakonie eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung, letztlich also eine betriebliche Altersversorgung zu gewähren. Das Leistungsniveau entspricht im Wesentlichen dem Niveau der Zusatzversorgung, wie sie öffentlichen Dienst durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) gewährleistet wird.

Zum 31.12.2012 hatte die KZVK einen Bestand von 53.610 Pflichtversicherten, der Bestand der Rentenempfängerinnen und -empfänger betrug zu dem genannten Stichtag 19.927. Beitragsfrei versichert waren 74.226 Personen. Die monatliche Durchschnittsrente betrug im Dezember 2012 für den Gesamtbestand 289,86 €.

Die von der KZVK gewährte Versorgung errechnet sich aus Versorgungspunkten. Der jeweilige Arbeitgeber zahlt derzeit den kompletten Beitrag zur Zusatzversorgung, die als betriebliche Pflichtversicherung ausgestaltet ist. Der Beitragssatz beträgt 4 % des steuerpflichtigen Arbeitsentgeltes der oder des Mitarbeitenden. Zum Ausgleich eines zurzeit noch bestehenden Versicherungsfehlbetrages zahlen die Arbeitgeber außerdem einen Sanierungsbeitrag, der eine Ausfinanzierung der KZVK bis zum Jahr 2023 gewährleisten soll.

Kontakt

N. N.
Rote Reihe 6
30169 Hannover
Tel.: 0511 1241-289
Fax: 0511 1241-769
Einrichtung:

Landeskirchenamt

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