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Arbeitsrecht in den Einrichtungen der Diakonie

Eigene Regelungen im sog. Dritten Weg

grundtext

Über 40.000 Mitarbeitende der Landeskirche arbeiten im Bereich der Diakonie.

Mit Ausnahme des Bereichs der Kindertagesstätten sind sie im Wesentlichen nicht in der sog. verfassten Kirche (Kirchengemeinde, Kirchenkreis, Landeskirche usw.), sondern in über 450 selbständigen juristischen Perso- nen wie Vereinen, Stiftungen und gemeinnützigen GmbHs beschäftigt.

Diese Gesellschaften sind der Kirche zugeordnet. Die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat für diese Beschäftigten der Diakonie in Niedersachsen deshalb eigene Regelungen erlassen können.

Für alle Beschäftigten gilt das Mitarbeitervertretungsgesetz der Konföderation. Weiterhin hat die Konföderation mit dem Arbeitsrechtsregelungsgesetz der Diakonie in Niedersachsen für die Regelung der Arbeitsverhältnisse auch bei diesen Beschäftigten den sog. Dritten Weg festgelegt.

Anstelle von Tarifverträgen legt die von Dienstnehmern und Dienstgebern paritätisch besetzte Arbeitsrechtliche Kommission die Bedingungen für die Dienstverhältnisse der privatrechtlich Beschäftigten fest.

Als Tarifwerk hat diese Kommission die Arbeitsvertragsrichtlinien der Kon- föderation (AVR-K) entwickelt. Die AVR-K sind anstelle der Arbeitsvertrags- richtlinien der EKD (AVR-DW EKD) in Niedersachsen anwendbar.

N. N.
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Einrichtung:

Landeskirchenamt