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Ausblick

zukunft

Die Verschiebung von Entscheidungskompetenzen auf die Kirchenkreisebene wird in den nächsten Jahren absehbar zu weiteren Konfliktquellen führen. Ebenso wird der gemeindliche Strukturwandel die Kirchenvorstände beschäftigen.
In zahlreichen Gesprächen und Begegnungen wird jetzt schon deutlich, dass sich eine „Struktur-Veränderungs-Müdigkeit“ eingestellt hat. Das müssen kirchenleitende Gremien in den nächsten Jahren aufmerksam mit bedenken.
„Wie wollen wir als Kirchenvorstand unsere Kirchengemeinde weiterentwickeln?“, das wiederum wird eine latente Frage in den Kirchenvorständen unserer Landeskirche sein. Durch die abnehmende Zahl hauptberuflicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere absehbar bei den Pastorinnen und Pastoren, könnten sich sogar Konkurrenzen zwischen Kirchengemeinden oder auch Kirchenkreisen entwickeln. Stärker als in der Vergangenheit wird also in der Zukunft Verantwortung von Ehrenamtlichen getragen werden. Deren Kompetenzen gilt es aufzunehmen und zu erweitern.
Im Arbeitsfeld Gemeindeleitung in den benachbarten Einrichtungen der Landeskirche, die Fortbildung und Beratung für die Zielgruppe vorhalten, sollten quasi seismografisch die Schwingungen oder Erschütterungen in den Leitungsgremien der Gemeinden und Kirchenkreise registriert werden. Zeitnahe – manchmal auch zeitintensive – Beratungen können eine Überforderung vermeiden helfen und entlastende Lösungen ermöglichen.