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Rückblick

Hilfe zur Selbsthilfe

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Die Gemeindeberatung/ Organisatinsentwicklung (GBOE) wendet sich mit ihrem Angebot an Gemeinden, regionale Zusammenschlüsse, Kirchenkreise sowie Einrichtungen und andere Organisationsformen und –ebenen der Landeskirche; auf Anfrage unterstützt sie diese Einrichtungen dabei, ihre Ziele zu klären, Entwicklungschancen zu erkennen, Kommunikations- und Organisationsformen zu überprüfen und zu verbessern sowie in ihrer Identität zu wachsen.

Grundprinzip ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, d.h.: GBOE bietet Arbeitsformen an, die die beratenen Systeme darin unterstützen, geeignete Ergebnisse oder Lösungen zu erarbeiten. Insbesondere geht es auch darum, ehrenamtliche Verantwortung zu stärken.

Schwerpunkte

Neben Klausurtagungen von Kirchenvorständen, Team- und Konfliktberatungen haben in den vergangenen Jahren solche Beratungsanfragen einen Schwerpunkt der Beratungstätigkeit gebildet, in denen es um die Umsetzung von Kürzungsplänen, um Fusionen und regionale Zusammenarbeit ging.

Angesichts der ungewissen Zukunftsaussichten in der Kirche nimmt neuerdings die Zahl von Anfragen erkennbar zu, in denen es um Perspektiven und Strategien für die Zukunft geht. Dazu trägt auch die verstärkte Mitwirkung der GBOE in Gemeindeentwicklungsprozessen eine Rolle (so etwa in der Qualitätsentwicklung, beim Kongress Kirche² oder im Projekt Attraktive Gemeinde).

In den zurückliegenden Jahren ist die Zahl der Beratungen ständig gestiegen, derzeit gehen jährlich mehr als 120 neue Anfragen bei der Geschäftsstelle ein.

Beratungsprozess

Normalerweise ist die Beratung als Prozess angelegt und wird von einem Team von zwei Personen durchgeführt. In der Landeskirche wirken etwa 30 Beraterinnen und Berater, die meisten von ihnen arbeiten als Pastoren / Pastorinnen oder Diakone / Diakoninnen hauptberuflich in der Kirche; sie sind mit einem Zusatzauftrag im Umfang von 30 Tagen im Jahr für die Beratungstätigkeit freigestellt, sechs Berater bzw. Beraterinnen sind mit einer Viertelstelle beauftragt.

Der Beauftragung geht eine 2,5jährige berufsbegleitende Zusatzausbildung voraus. Außerdem kooperiert GBOE mit Gemeindeberatungen in anderen Landeskirchen und mit externen Beratern / Beraterinnen. Im Haus kirchlicher Dienste sind 1,5 Referentenstellen eingerichtet; diese stehen neben der Beratungstätigkeit für die Leitung und Koordination der Arbeit sowie für Aus- und Fortbildung zur Verfügung.

Systemischer Blick

Neben den Beratungsprozessen wirkt die GB/OE auch in landeskirchlicher Aus- und Fortbildung mit, vor allem in thematischen Zusammenhängen von kirchlichen Strukturen, Konfliktmanagement, Führungs- und Leitungsaufgaben. Dabei gibt es eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Personen, der spezifische Beitrag von GB/OE ist hier jeweils der systemisch ausgerichtete Blick auf die Organisation.