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Landessynodalausschuss

Gewährleistung der synodalen Mitwirkung

grundtext

Zwischen den Tagungen der Landessynode und in der Zeit des Übergangs zwischen zwei Wahlperioden gewährleistet der Landessynodalausschuss die synodale Mitwirkung an der Leitung der Landes- kirche.

Er beruft im Benehmen mit dem Kirchensenat eine neugebildete Landessynode zu ihrer ersten Tagung ein, er vertritt die Landessynode, wenn sie nicht versammelt ist, und er achtet auf die Ausführung ihrer Beschlüsse. Darüber hinaus hat er eigene Mitwirkungsrechte im Bereich der Finanzwirtschaft und der Rechtsetzung. Er muss u.a. Rechtsverordnungen und Haushaltsüberschreitungen zustimmen, und er prüft den jährlichen Haushaltsabschluss.

In seinen monatlichen Sitzungen nimmt der Landessynodalausschuss neben diesen Einzelaufgaben auch seine Aufgabe wahr, die anderen kirchenleitenden Organe in wichtigen Angelegenheiten der Leitung und Verwaltung der Landeskirche zu beraten. Am ersten Tag jeder Tagung legt der Landessynodalausschuss der Landessynode einen Tätigkeitsbericht vor.

Diese Tätigkeitsberichte bieten den Mitgliedern der Landessynode aufgrund ihrer umfänglichen Darstellung kirchlichen Handelns regelmäßig die Möglichkeit zu einer Generaldebatte über die landeskirchliche Arbeit seit der letzten Tagung.

Dem Landessynodalausschuss gehören sieben Mitglieder und sieben stellvertretende Mitglieder an, jeweils drei ordinierte und vier nichtordinierte Synodale, die von der Landessynode in ihrer ersten Tagung für die Dauer der sechsjährigen Amtszeit gewählt werden. Über das Ende der Amtszeit einer Landessynode hinaus bleibt der Landessynodalausschuss im Amt, bis eine neue Landessynode einen neuen Landessynodalausschuss gewählt hat.