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Ausblick

Welche sind die künftigen Herausforderungen zwischen Kirche und Staat?

zukunft

Themen, die seit Jahren in der Landespolitik eine große Rolle spielen, wie demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Bildung, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Fragen, Tierschutz und Flüchtlingspolitik, berühren und betreffen auch die Kirchen in Niedersachsen.

Sie sind daher gefordert, sich am politischen Diskurs zu beteiligen und auch künftig ihre Stimme zu erheben, wenn es z.B. um Menschen geht, die auf Grund von Verfolgung oder Bürgerkrieg ihr Heimatland verlassen müssen oder unverschuldet in finanzielle Not geraten oder wenn es um die Bewahrung der Schöpfung geht. Hier können und müssen die Kirchen auch künftig ihre Beiträge leisten, sei es durch persönliche Gespräche und Begegnungen, Stellungnahmen oder Verlautbarungen zu gesellschafts- und kirchenpolitischen Themen.

Diese werden auch seitens des Staates nachgefragt. Sie werden künftig angesichts einer zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Anfragen in Landesparlamenten oder dem Bundestag z.B. zu den Staatsleistungen oder dem kirchlichen Arbeitsrecht verdeutlichen dies.

Über die Kontakte zwischen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und dem Land hinaus ist auch die Kontaktpflege zu den Landes- und Kommunalpolitikern vor Ort z.B. durch die Kirchenkreise sehr wichtig.

Insbesondere das Thema der Reformationsdekade in 2014 „Kirche und Politik“ ist ein guter Anlass für die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen und Begegnungen, um in der Öffentlichkeit auf die Inhalte der Arbeit der Kirchen und ihre Aussagen zu den verschiedensten Themen aufmerksam zu machen.

Für Informationen über die Tätigkeit der Konföderation gegenüber dem Landtag und der Landesregierung steht die Geschäftsstelle der Konföderation gern zur Verfügung.

Literaturhinweis:
Friedrich Weber/Hans Otte „Eigenständig und kooperativ – Evangelisch in Niedersachsen, 40 Jahre Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen“, erschienen im Lutherischen Verlagshaus 2011