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Umweltbeauftragter

Biblisches Zeugnis

grundtext

Nach biblischem Zeugnis ist es das Ziel Gottes, seine Schöpfung in Herrlichkeit zu vollenden. Diesen Willen Gottes und die darin verheißene Zukunft für die gesamte Mitwelt bringt unsere Landeskirche in ökologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhängen zur Sprache.

Kirchliches Umweltengagement findet seine Begründung also in der biblischen Verheißung, dass die Mitwelt nicht nur der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dient und Umwelt des Menschen ist, sondern als Schöpfung selbst einen Sinn, einen Wert und ein Ziel hat.

Wert und Ziel der Schöpfung zu verkündigen, zu respektieren, offensiv in die gesellschaftliche Diskussion einzusprechen und auch als verpflichtende Maßgabe in die landeskirchlichen Organisations- und Handlungsentwürfe wirksam zu integrieren, ist der Auftrag für die kirchliche Umweltarbeit.

Weil dabei die gesamte Schöpfung unter der Verheißung Gottes steht, wird die Frage nach der Bewahrung der Schöpfung immer auch die globale Gerechtigkeitsfrage stellen. Klimawandel und Klimaschutz, die Nutzung von Land- und Wasserressourcen, Biodiversität und Tierhaltung, Probleme der ungleichen Zuteilung von irdischen Gütern aufgrund politischer Bedingungen und die Frage, wie wir mit den lebensfeindlichen Hinterlassenschaften (CO², Atommüll, hochtoxische Rückstände ohne Zerfallserwartung) unserer bisherigen Lebensweise umgehen, weisen je für sich auf die Verantwortungsfelder der Weltgesellschaft hin.

Die Landeskirche hält gegenwärtig folgende Stellen für die Umweltarbeit vor: Umweltbeauftragter der Landeskirche (Abteilung 2 im LKA zugeordnet), Umweltreferent (Abteilung 8 im LKA), Arbeitsstelle Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste (Fachbereich 6), Endlagerbeauftragter der Landeskirche. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Beauftragten für den Kirchlichen Dienst auf dem Land im Haus kirchlicher Dienste.