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Kirche und Handwerk

Veränderungsprozesse

grundtext

Vernetzung, Kontakte und gemeinsame Aktivitäten zwischen Kirche und Handwerk haben eine lange Tradition. Daran lässt sich auch aktuell gut anknüpfen.

Allerdings haben beide Organisationen weitreichende Veränderungsprozesse sowohl inhaltlich als auch organisatorisch hinter sich. Diese Prozesse gehen weiter, und Traditionen werden sich auch in Zukunft veränderten gesell- schaftlichen Prozessen und wirtschaftlichen Erfordernissen anpassen.

Die Organisationen (Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Technologie- und Weiterbildungszentren u.a.), Betriebe und Personen haben ein hohes Interesse an verlässlichen Kontakten zu „ihrer“ Kirche und wünschen sich ein kontinuierliches und eindeutiges Gegenüber.

Für das Mitgestalten von „Ritualen“ im Handwerk (Freisprechungen, Meisterfeiern, Gesellenvizepräsidententagungen u.a.m.) gibt es vielerorts eine hohe Bereitschaft, Kirche an der Gestaltung maßgeblich zu beteiligen.
In Formaten wie z.B. Gildengottesdiensten und regionalen Netzwerken Handwerk und Kirche wird das mit Leben gefüllt.

Selbstbild

Ähnlich wie die Kirche ist das Selbstbild des Handwerks geprägt von Begriffen wie Wertetreue, Familienverbundenheit, unternehmerischer Verantwortung auch im Kleinen, Verlässlichkeit und Kundenorientierung.
Hier „investiert“ das Arbeitsfeld Kirche und Handwerk in Netzwerke für den gegenseitigen Austausch und kontinuierliche Kontakte.

Umgekehrt fragt das Handwerk bei konkreten Anlässen das Mitwirken des Arbeitsfeldes an. Selbstverständlich geschieht das, wo erforderlich oder sinnvoll, im Kontakt zu Kirche vor Ort, zu SuperintendentInnen (z.B. „Kirche trifft Handwerk“ im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen )und LandessuperintendentInnen.

Als sehr selbstbewusster, der Kirche noch überwiegend positiv gegenüberstehender Wirtschaftszweig, erwartet das Handwerk eine verlässliche Ansprechpartnerschaft. Dies geschieht unter anderem auch durch „Hausbesuche“ in Betrieben und Organisationen des Handwerks.
Gestützt und erweitert wird diese Arbeit durch den Ökumenischen Landesarbeitskreis Handwerk und Kirchen in Niedersachsen (LAK).
Beteiligt sind hier die konföderierten Landeskirchen und die katholische Kirche.

Die für das Arbeitsfeld Kirche und Handwerk verantwortliche Person hat die Geschäftsführung inne mit finanzieller Unterstützung der Konföderation.

X  1  KDA -Gildentag Hannover 30 10 2010
Mitwirkendenteam Gildentag Hannover 2010,Pauluskirche (Bäckermeister Harald Luther, Superintendent Höflich, Pastorin Merscher-Schüler, Pastor Walter Punke, Azubi Bäckerhandwerk, MdL Kai Seefried, Pfarrer Benno Nolte,kath.Kirche), Foto: privat