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Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier

Biographie

Seit dem 1. Februar 2015 ist Birgit Klostermeier neue Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück. Die promovierte Theologin und Nachfolgerin von Burghard Krause, der im Juli 2014 in den Ruhestand ging, wurde 1960 in Herford geboren. Sie studierte Theologie und Soziologie in Göttingen und Heidelberg, absolvierte das Vikariat in der Marktkirche Hannover und war ab 1989 zwölf Jahre Gemeindepastorin in Wunstorf bei Hannover. Von 1995 bis 2007 war sie als Studienleiterin im Pastoralkolleg beschäftigt und leitete die berufsübergreifende Fortbildung in den ersten Amtsjahren der Landeskirche Hannover in Loccum ,Im Anschluss daran arbeitete sie bis 2011 im Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover. Im Herbst 2010 schließlich wurde sie zur Superintendentin des Kirchenkreises Berlin-Schöneberg gewählt, wo sie bis zu ihrem Amtswechsel nach Osnabrück im Januar 2015 tätig war.

Birgit Klostermeier ist Gemeinde- und Organisationsberaterin und hat sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Theologischen Fakultät Basel mit kirchlichen Reformprozessen beschäftigt. Weitere Schwerpunkte sind Ethik und Sozialpolitik sowie die Arbeit mit kommunalen Trägern und Bürgerinitiativen, aber auch der interkulturelle Dialog. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne. Birgit Klostermeier ist nach Doris Janssen-Reschke die zweite Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück. Der Ortswechsel von der Millionenstadt Berlin in ihren neuen Dienstsitz Osnabrück und damit in die Fläche des südwestlichen Niedersachsens wird ihr nicht schwer fallen – die Stadt ist ihr nicht unbekannt, immerhin hat sie fast die gesamten 1970er Jahre in Osnabrück gelebt und am Gymnasium „In der Wüste“ 1979 Abitur gemacht.