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Gedenken an den Atombombenabwurf in Hiroshima vor 70 Jahren in der Ruine der Aegidienkirche in Hannover am 6.August 2015. Bild: Cordula Paul

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Aussendungsfeier in Oldenburg, Bild: Annika Richter/Evangelische Zeitung

Reise zu "Orten des Friedens"

Die letzte Sprengelbereisung führte Landessuperintendent Dieter Rathing im November 2016 zu „Orten des Friedens“. Inspiriert durch das Schwerpunktthema der landeskirchlichen Herbstsynode, wollte der Regionalbischof Formen der Friedensarbeit im nordöstlichen Niedersachsen wahrnehmen und würdigen. Auf seiner Reise wurde Rathing vom Friedensbeauftragten der Landeskirche, Pastor Lutz Krügener, sowie Mitgliedern der Landessynode und Vertretern der jeweiligen Kirchenkreise begleitet. Das Reiseprogramm im Einzelnen:

Unterlüß

Dienstag, 8. November, 10 – 13.30 Uhr: Den Auftakt bildet ein Besuch bei Rheinmetall. Hier wird es unter anderem um die strittige Frage gehen, welchen Beitrag bewaffnete Einsätze der Bundeswehr für den Frieden in der Welt leisten können und ob Rüstungsexporte zu rechtfertigen sind. An diesem nicht-öffentlichen Besuch nehmen auch Peer-Detlev Schladebusch und Stephan Eimterbäumer vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt teil.

Dienstag, 8. November, 14.30 – 16 Uhr: Rathing trifft sich mit Vertretern des Netzwerks gegen Rechts in der Südheide im Gemeindehaus, Schulstr. 7. Hier kommen die Situation des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Region zur Sprache, zudem geht es um die Zusammenarbeit mit der landeskirchlichen „Initiative Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus.“

Hambühren/ Oldau

Mittwoch, 9. November, 10 – 13 Uhr: Das Anne-Frank-Haus darf wegen seiner Bildungsarbeit als ein Beispiel für Friedensarbeit gelten. In der Einrichtung des CVJM wird Rathing u.a.  Schülern der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Am Silberkamp aus Peine begegnen, die sich im Anne Frank-Haus auf den Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen vorbereiten.

Uelzen

Mittwoch, 9. November, ab 14 – 16 Uhr: Die Wolterburger Mühle ist ein Qualifizierungszentrum für arbeitslose Jugendliche sowie ein Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung und nicht zuletzt ein Netzwerk für Kunst & Kultur. Die Frage, ob die Woltersburger Mühle eines der  „Friedenszentren“ in der hannoverschen Landeskirche werden kann, wird bei dem Besuch eine Rolle spielen.

Hermannsburg

Freitag, 11. November, 10.30 – 12 Uhr: Im Gespräch mit Michael Thiel, Direktor des Evangelisch-lutherischen Missionswerks, und Vertretern der Partnerkirchen will sich Rathing über Beiträge zum Frieden in der Missionsarbeit

Lüneburg

Freitag, 11. November, 13 -16 Uhr: Um die „Friedensstiftung Günter Manzke“ näher kennenzulernen, will Rathing zunächst einige Stationen des Lüneburger Friedenspfades aufsuchen und anschließend mit der Familie Manzke sowie dem ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden Folker Thamm ins Gespräch kommen. Treffpunkt ist am Mahnmal an der Lindenstraße.

Deutsch Evern

Sonntag, 13. November, 10 Uhr: Landessuperintendent Dieter Rathing gestaltet den Gottesdienst zum Volkstrauertag/ Friedenssonntag in der Friedhofskapelle Deutsch Evern.

Wustrow

Mittwoch, 16. November, 9.30 – 12 Uhr: In der „Kurve Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V.“ wird Rathing u.a. an einer Ausbildungseinheit für Friedensfachkräfte teilnehmen, die sich auf einen Auslandseinsatz vorbereiten. Zudem wird es in einer Gesprächsrunde um den „Zivilen Friedensdienst“ gehen.

Lüneburg

Mittwoch, 16. November, 14 – 17 Uhr: Beim Besuch der Polizeiinspektion geht es vor allem um die Präventionsarbeit. Polizeidirektor Hans-Jürgen Felgentreu und seine Mitarbeitenden werden dabei auch auf das Problem des Rechtsextremismus sowie auf den Salafismus eingehen.

Uelzen

Donnerstag, 17. November, 10 – 13 Uhr: In der Justizvollzugsanstalt Uelzen wird Rathing von JVA-Leiterin Sabine Hamann erfahren, wie sich das Thema Frieden in einem Gefängnis darstellt – aus Sicht der Gefangenen, der Opfer und der Mitarbeitenden.

Bleckede

Donnerstag, 17. November, 14-17 Uhr:  Auf einem Pilgerweg an der Elbe kommt der Frieden mit der Schöpfung in den Blick. Er beginnt in der St. Jakobi-Kirche mit einer Andacht, danach geht es per Fähre über den Fluss nach Neu Bleckede, dann zu Fuß am Deich entlang nach Stiepelse. Bei einer Gesprächsrunde im örtlichen Gasthaus wird es u.a. um Gefahren für die Elbe, Elbe-Aktionen, Elbe-Kirchentage und das Biosphärenreservat gehen.

Wenn Sie Interesse an einer Presseberichterstattung haben, wenden Sie sich an den Pressesprecher des Sprengels, Pastor Hartmut Merten, Tel. 0172 4544616, Mail: Hartmut.Merten@evlka.de