"Gemeinschaft Europäischer Kirchen in Europa hat an Bedeutung gewonnen"

Bericht 30. November 2018
Bild: Merle Specht

Oberlandeskirchenrat Dr. Klaus Grünwaldt berichtete zum Abschluss der Tagung der Landessynode von der Vollversammlung der Gemeinschaft Europäischer Kirchen in Europa (GEKE) im September 2018 in Basel. Neben der Neuwahl des Präsidiums sei ein zentrales Ereignis der Gottesdienst  mit 600 Besuchern gewesen, bei dem der „Dialog Basel“ unterzeichnet wurde. Das Dokument mache die intensive ökumenische Vernetzung sichtbar, so Grünwaldt.

Die Vollversammlung wählte ein neues Präsidium und benannte Dr. Gottfried Locher zum geschäftsführenden Präsidenten. Als neuer Generalsekretär der GEKE wurde Dr. Mario Fischer benannt. Permanenter Sitz der Geschäftsstelle der GEKE ist Wien. „Die GEKE hat spürbar an Bedeutung gewonnen“, betonte Grünwaldt. Das zeige sich daran, dass die GEKE nun eine Körperschaft öffentlichen Rechts geworden sei, einen festen Sitz in Wien und einen hauptamtlichen Geschäftsführer habe.

Als Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit benannte Grünwaldt das Thema europäische Einheit, eine  Entschließung zum Ende des 1. Weltkrieges sowie eine Erklärung zur Situation in Syrien und im Irak. Künftige Aufgaben für den Rat seien die theologische Arbeit u.a. zu den Themenkomplexen Zeugnis und Dienst, Migration und ökumenische Beziehungen.

In der Aussprache kritisierten die Mitglieder der Landessynode, dass erneut keine Synodalen als Teilnehmer der Delegation für die Vollversammlung berücksichtigt worden seien. Dieses solle bei der nächsten Vollversammlung in sechs Jahren anders werden.