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Grafik: Marc Vogelsang

Im Hintergrund

Von früh bis spät im Einsatz

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Thomas Och

Während der Synodaltagungen sind sie morgens die Ersten, die kommen, und abends die Letzten, die gehen. Das Team aus dem Büro der Landessynode mit Thomas Och, Christina Platzek, Monika Erhardt und Nicole Friehoff wird in der „heißen Phase“ noch von 13 weiteren Mitarbeitern aus dem Landeskirchenamt unterstützt. Die Öffentlichkeitsbeauftragten der Sprengel und Mitarbeiter des Evangelischen MedienServiceZentrums ergänzen das geschäftige Treiben.

Bevor die Beratungen überhaupt beginnen können, ist erst einmal Schleppen angesagt. Das gesamte Mobiliar des Tagungsraumes muss aus dem Keller in den Saal des Henriettenstifts gebracht, und Büros müssen eingerichtet werden.
Manchmal dauert es bis in die Nacht, wenn neue Aktenstücke, Beschlussvorlagen und Tagesordnungen zu Papier gebracht werden müssen, berichtet Synodenpräsident Jürgen Schneider. „Das Büro ist wie eine Geschäftsstelle für das überwiegend ehrenamtliche Parlament Synode. Es hält sie am Laufen.“

Seit die Laptops Einzug gehalten haben, seien dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal neu gefordert. „Manches Mitglied der Landessynode schickt seinen Antrag als Mail und hofft, dass er in den drei Minuten, die er bis zum Rednermikrofon braucht, schon fertig geschrieben vorliegt“, sagt Schneider schmunzelnd.

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Ralf Schiefelbein in Aktion. Bild: Jens Schulze

Das Büro der Landessynode sichert und dokumentiert Beschlüsse. Es sorgt für Quartiere und rechnet Reisekosten ab. In der sich alle sechs Jahre neu zusammensetzenden Synode steht es für Kontinuität, auch in Personen.
Seit mehr als zwölf Jahren leitet Thomas Och die Abteilung. Sein Vorgänger Helmut Rübesam war dort mehr als 30 Jahre lang tätig. Nach mehr als 40 Jahren Dienst im Landeskirchenamt wurde im vergangenen November Kirchenamtsrat Günther Schmidt-Glahn in den Ruhestand verabschiedet.

Auch zwischen den Tagungen ist das Synodalbüro Brücke ins Landeskirchenamt und Ansprechpartner unter anderem des geschäftsführenden Landessynodalausschusses und der Synodalgruppen. „Die Tagung ist nur der Berggipfel einer laufenden Arbeit“, sagt Schneider. Leiter Thomas Och zeigt sich dabei dem Präsidenten zufolge nicht nur als begabter Eventmanager – gerade auch bei der Vorbereitung des 150. Jubiläums habe er das erneut bewiesen. Bei den Tagungen sorge Och dezent dafür, dass Eingaben der Geschäftsordnung entsprechen.

Selbst bei eigenartigen Wünschen blieben er und sein Team gelassen. „Alle Mitarbeiter gehen sehr wertschätzend und mit viel Geduld mit uns Ehrenamtlichen um.“ 

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Christina Platzek vom Synodalbüro. Bild: Jens Schulze