Medientag

Kalenderblatt vom 3. November 2014

Heute
Montag

Losung

Lobet Gott in den Versammlungen. 

Psalm 68,27

Lehrtext

Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott. 

Apostelgeschichte 2,45-47

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 02.11.2014 bis Samstag, 08.11.2014
  • Wochenspruch

    Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8) 

  • Feiertag
    20. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Mit den Heiligen ist das so eine Sache, jedenfalls evangelisch gesehen. Doch wahrhaft protestantisch sprechen die Bibeltexte des 20. Sonntags nach Trinitatis vom „Heiligtum aller Gläubigen“. Wenn ein Mensch versucht, für Gottes Spielregeln zum Leben, seine Gebote, für die Würde und den Schutz allen Lebens tatkräftig zu leben, so die Texte, werde er geheiligt. Heilig sein bedeute nach dem Wochenspruch: aufmerksam mitgehen mit Gott. Und die Lesung aus der Hebräischen Bibel teilt Gottes Versprechen mit, er werde nahe sein, damit das Leben nicht vergehe. 

  • Thema
    Die Ordnungen Gottes
  • Luthers Wochensprüche

    Wenn ein Freund stirbt, klingen die Glocken anders als sonst. 

2. Korinther 3,3-9

3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.
4 Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott.
5 Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott,
6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
7 Wenn aber schon das Amt, das den Tod bringt und das mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
8 wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Herrlichkeit haben?
9 Denn wenn das Amt, das zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat das Amt, das zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.
 

Andacht der Woche

Der E-Christus

„Early Adopters“ übersetzt gleich „frühzeitige Anwender“ nennt man auf Englisch Menschen, die sich für technische Neuerungen begeistern lassen. Sie haben immer das neueste Gerät am Mann oder an der Frau. Ob Smartphone, Tablet oder Pad. Sie sind dabei und haben es schon, wenn ich noch ein bis zwei Jahre brauche oder ganz auf die Anschaffung verzichte. Ich gehöre zu den späten. Aufgewachsen mit Schwarz-Weiss-Fernsehen staune ich, was heute gängig ist. Anders als Jüngere, nehme ich deshalb E-Mails noch ernst. Ich habe mir den Computer als Erwachsener „erarbeitet“, habe erst nach langem Zögern ein Emailkonto eingerichtet und lese deshalb bis heute zumindest noch die Betreffzeile, bevor ich Spam lösche.

Damals, also zu seiner Zeit, kurz nach seiner persönlichen Wende und seinem Bekenntnis zu Jesu Tod und Auferstehung war Post das modernste Medium. Briefeschreiben war angesagt. Paulus nutzt es gern und oft. Wir haben Zeugnisse davon. Bis dahin war Gott ein Print-Gott. Der Glaube wurde medial weitergegeben – allerdings auf Stein, dann auf Papyrus und Pergament festgehalten. Ich nehme Paulus ernst, wenn ich den Gedanken ausspinne: Heute Gott ist ein E-Gott. Also Weitergedacht: Was ist mit Email und SMS oder Twitter? – Lässt sich Glaube auch so weitergeben? – Wie gesagt, ich lese zumindest noch das Betreff jeder Mail, weil ich mit Emails eben nicht aufgewachsen bin. Ich würde die Mail also öffnen und Gott eine Chance geben. Was ist mit den Early Adopters? –Würden Sie ihren Glauben in der Daten-Cloud angemessen abgespeichert sehen, um jederzeit Zugriff zu haben? –

Paulus selbst gibt die Antwort. Er schreibt: Christen sind im wahrsten Sinne „Einschreiben“ – Einschreiben Gottes. Schon Paulus verlässt Papier oder Stein und spricht von lebendigen Briefen. Der Sprung in die Mails dürfte ihn nicht schrecken. Doch Emails sind schon heute Old School, alte Schule, neudeutsch für veraltet. Würden Jüngere auf einen Twitter-Christus hören?

Paul Dalby, Pastor

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

Quelle Losungen: Herrnhuter Losungen

Moment mal

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Wochenlied

Wohl denen, die da wandeln (EG 295)