Schoepfung

Kalenderblatt vom 29. Mai 2015

Heute
Freitag

Losung

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!

Jesaja 6,3

Lehrtext

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!

Römer 11,36

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 24.05.2015 bis Samstag, 30.05.2015
  • Wochenspruch

    Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

  • Feiertag
    Tag der Ausgiessung des Heiligen Geistes (Pfingstsonntag)
  • Erklärung

    Verstehenshilfe, Beistand, Neuorientierung, das brauchten die Freunde und Freundinnen Jesu. Nicht anders wir heute. Die Freude zu Ostern ist groß, aber kaum zu verstehen. Jesus ist nicht mehr greifbar. Wo sollen wir jetzt wie anfangen? Was fortsetzen? Das Tun braucht immer wieder neue Motivation, weil es manchmal vergeblich scheint.
    Gott will Kraft zu all dem geben, Kraft vergleichbar mit einem Wind, der in Bewegung setzt, vergleichbar mit einem Feuer, das entflammt. Die Geschichte, mit der der Evangelist Lukas in seiner Apostelgeschichte das Geschehen am Pfingsttag in Jerusalem schildert, benutzt diese Bilder. Die Freundinnen und Freunde Jesu spüren diese Kraft.
    An beiden Pfingsttagen feiern Christen das Ende Osterzeit und bemerken: jetzt sind wir gefragt. Aber nicht ohne Gottes Hilfe, nicht ohne die Kraft seines Geistes.
    In vielen Gemeinden erinnert man sich der Einigkeit im Geist und feiert am Pfingstmontag ökumenische Gottesdienst. 

  • Thema
    Ausgiessung des Heiligen Geistes
  • Luthers Wochensprüche

    Es darf nicht jeder das tun, worin er Recht hat,
    sondern er muss darauf sehen, was seinem Bruder nützlich und förderlich ist. 

Johannes 14,23-27

23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.  

Andacht der Woche

„Als der Tag der Pfingsten gekommen war …“ Gemeint ist das „Fest des 50. Tags“ oder auch „Wochenfest“, ein Erntedank- und Wallfahrtsfest. Jetzt ist das Frühjahrsgetreide reif, das an Pessach gesät worden war. Jerusalem ist überfüllt von Pilgern, von frommen, gesetzestreuen Juden aus der Diaspora, die das Toragebot befolgen und ihre Erstlingsfrüchte zum Tempel bringen.
An diesem Tag sind auch Jesu Jüngerinnen und Jünger alle beieinander – fünfzig Tage nach der Auferweckung Jesu. Die bislang so furchtsamen Jünger, die sich nach dem Tod Jesu eingeschlossen hatten, fangen an zu reden. Nun ist alle Angst verflogen, alle Hoffnungslosigkeit dahin. Jetzt sind sie Feuer und Flamme für das, was sie an Ostern erlebt haben.

So wie Lukas uns die Geschichte erzählt, erinnert er uns an die Begegnung Gottes mit seinem Volk Israel am Sinai. Der Sturm und die Zungen von Feuer verbinden beide Geschichten: „Und das ganze Volk hatte die Donnerschläge und die Feuerflammen, den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahrgenommen.“ (Ex 20,18) Ein alter jüdischer Kommentar zu diesem Vers zieht zur Erklärung Psalm 29,7 heran: „Die Stimme des Ewigen wirft zuckende Feuerflammen“ und folgert: „Sie sahen ein Feuerwort, das aus dem Munde Gottes hervorkam und in die Tafeln eingehauen wurde.“

Das dritte verbindende Motiv ist das Sprachwunder. Eine sehr alte jüdische Auslegung der Sinai-Offenbarung sagt: „Als Gottes Stimme am Sinai hervorkam, teilte sie sich in die siebzig Sprachen (Zungen) der Menschheit, so dass alle Völker sie verstehen konnten.“ Wie an Pfingsten: „Wir alle hören sie in unseren Sprachen von den großen Taten Gottes reden.“ Und wie das Volk Israel am Sinai gerät auch an Pfingsten die zusammengekommene Menge außer sich und ist bestürzt.
Lukas schreibt so den auferweckten Christus und die Gabe des Heiligen Geistes hinein in die große Rettungsgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel. An Pfingsten hören alle von den großen Taten Gottes – von Pessach und Ostern, von der Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten bis zur Auferweckung Jesu.
Heute ist das Wochenfest im Judentum das Gedenkfest an den Bund, den Gott am Sinai mit seinem Volk geschlossen hat, und an die Gabe der Tora. Eine Lernnacht zur Tora ist Brauch in vielen jüdischen Gemeinden.

Heute gedenken wir Christen an Pfingsten an die weltweite Ökumene, an einen neuen Bundesschluss Gottes, nun mit den Völkern der Welt. Eine Zeitansage für die Völker, wie sie der Epheserbrief deutet: „So sind wir nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“

Die Grenzen zwischen Israel und den Völkern also eingerissen? Für uns bleibt das allzuoft ein Hoffnungssatz. Denn die trennenden Mauern sind in einer Welt des Antisemitismus noch nicht eingerissen, und die Völker und Israel leben nicht im Frieden miteinander. Pfingsten liegt noch vor uns, und wir feiern, was erst noch geschehen wird.
In diesem Jahr fallen jüdisches Wochenfest und unser Pfingstfest auf den gleichen Tag – eine gute Gelegenheit, die Zeitansage für die Völker neu sprechen: Feuer und Flamme zu sein, erfasst von den großen Taten Gottes.

Wolfgang Raupach-Rudnick, Pastor i.R.
 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Rot - Bild von Erich Grün

Rot als Farbe der Erde, des Feuers und des Blutes bestimmt die Sonntage des Heiligen Geistes (Pfingsten), der Kirche (z.B. Reformationsfest,(..) Konfirmation) und der Märtyrer (zB. Johannistag oder Peter und Paul)

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott (EG 125)