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Kalenderblatt vom 4. August 2014

Heute
Montag

Losung

Gott ließ das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste zum Schilfmeer. 

2.Mose 13,18

Lehrtext

Jesus war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Danach kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes. 

Markus 1,13-14

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 03.08.2014 bis Samstag, 09.08.2014
  • Wochenspruch

    So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Epheser 2, 19) 

  • Feiertag
    7. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Was macht satt? Was stillt das Verlangen im Magen, was den Hunger nach Leben? Mit diesen Fragen macht der 7. Sonntag nach Trinitatis jedoch nicht nur auf die eigene Sättigung aufmerksam, sondern ebenso auf den Hunger des oder der Anderen. Das Teilen des Brotes während der Abendmahlsfeier, nicht zu trennen vom Teilen der Lebensmittel steht im Mittelpunkt der biblischen Texte für den Gottesdienst.
    Gott gibt jedem Wesen, was es zum Leben braucht. Zum Verderben führt, was davon aus alleiniger Sorge um das eigene Wort für sich behalten wird. Zum Wohl der Gemeinschaft wird, was weitergegeben wird.  

  • Thema
    Am Tisch des Herrn
  • Luthers Wochensprüche

    Wer Gott bittet, darf kein langes Gewäsch machen. 

2. Mose 16,2-3.11-18

2 Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste. 3 Und sie sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst.

11 Und der HERR sprach zu Mose: 12 Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der HERR, euer Gott bin. 13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager. 14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag's in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde. 15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu1? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat. 16 Das ist's aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. 17 Und die Israeliten taten's und sammelten, einer viel, der andere wenig. 18 Aber als man's nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte.  

Andacht der Woche

Soviel wir brauchen gibt Gott. Manna und Wachteln zum Sattwerden. Nahrung zum Überleben, Wegzehrung für die Wanderung durch die Wüste. Kraft, um durchzukommen, um zum Ziel zu gelangen: Zum Land, wo Milch und Honig fließen.

Die Rettung in der zehrenden Wüste kommt unverhofft. „Was ist das?“, fragen die Israeliten. Kaum zu glauben, ein Geschenk des Himmels! Manna und Wachteln sind Vorgeschmack von diesem Ort, wo für alle genug da ist. Eine andere Wirklichkeit macht sich mitten in der grausamen Wirklichkeit bemerkbar. Hier ist schon spürbar, was dann ganz und gar sein wird: Ein Leben in Freiheit und Gerechtigkeit für alle. Dort wird das Leben Sinn geben und Sinn machen.

In Niedersachsen haben in diesen Tagen die Sommerferien begonnen. Schülerinnen und Schüler genießen Tage: Ausschlafen bis in die Puppen, spielen, Freunde treffen, ein Hobby ausleben – wieder einmal ganz den eigenen Interessen nachgehen, nachspüren, was mir wichtig ist.
Auch gemeinsam geht das: Eltern sind mit ihren Kindern jetzt im Urlaub. Sie erleben in dieser Zeit wieder neu, was es heißt, Familie zu sein. Jugendgruppen erleben auf ihren Reisen, wie es ist, die Welt zu entdecken und eine Gemeinschaft zu sein.

Die Sommerzeit ist eine heilsame Unterbrechung von der oft allzu mächtigen Taktung, die der Alltag vorgibt. Es ist Zeit da – einfach so, ohne Zweck. So kann wieder neu in den Blick kommen, was für mich wirklich wichtig ist. Mir kommt in den Sinn, wofür ich leben will. Mein Hunger danach wird mir bewusst. Und vielleicht fange ich auch an zu „murren“, so wie die Israeliten in der Wüste. Ich sage, was mir fehlt. Das könnte ein erster Schritt sein, hin zu einem anderen Leben.

Die Rettung kam für die Israeliten unverhofft, so erzählt die Bibel. „Man hu?“, das heißt „Was ist das?“ fragen die erstaunten beschenkten. „Man hu“ – das ist auch das Manna, das rettende Brot. Das ist ein Hinweis von unseren Urahnen im Glauben: Auf welche Weise unsere Sehnsucht erfüllt wird, ist nicht planbar. Aber: Unverhofft kann Rettung kommen und etwas von dem ganz anderen Leben in unserem Leben aufleuchten.

Eine gesegnete Sommerzeit!

Joachim Lau, Pastor 

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Wochenlied

Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen (EG 221) und Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (EG 326)